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FLUG REVUE 01/2015

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Alexander Gerst: Sein Blick auf die Erde. Multitalent: Tornado bleibt unverzichtbar. Erstkunde Qatar: A350 klar für den Linienflug. Pilotenbedarf: Lufthansa sagt Ausbildungskurse ab.

Zivilluftfahrt A350

Zivilluftfahrt A350 Auslieferung beginnt die Qualität der angelieferten Komponenten wie Türen, Vorflügel und Ruderflächen überprüft. Für die A350-Großkunden im Nahen Osten ist ein eigenes, 3700 Quadratmeter großes Ersatzteilzentrum am Frachtdrehkreuz Dubai zuständig. Die nächsten A350-Betreiber nach Qatar werden Vietnam Airlines, Finnair und LATAM sein. Deswegen erhalten bald auch die übrigen Ersatzteilzentren in Europa, den USA und in Singapur ihre Teilesätze für die A350. Die letzte große Hürde für den kommerziellen Einsatz der A350 war die nach 14 Monaten Flug- und Zulassungstests und anschließender Auswertung noch ausstehende Musterzulassung seitens der amerikanischen FAA. Sie erging am 13. November, einen Monat nach der EASA-Genehmigung. Zwar arbeiten beide Luftfahrtbehörden sehr eng zusammen und teilen viele technische Evaluierungsdaten, was und wann sie aber zulassen, entscheiden die Behörden jeweils unabhängig. Das betraf auch die A350. Gewähren die Europäer der A350-900 schon vom Start weg die begehrte ETOPS-Zulassung für 180 Flugminuten, vermerken die strengen Amerikaner auf ihrer Zulassung vorläufig noch: „Airbus hat noch nicht alle von uns geforderten ETOPS-Nachweise erbracht.“ Allerdings hat die FAA auch der konkurrierenden Boeing 787 erst nach rund zweijährigem Flugbetrieb im vergangenen Mai eine Die FAA erteilte noch keine ETOPS-Zulassung ETOPS-330-Zulassung erteilt. Auf mittlere Sicht dürfte, wie bereits jetzt durch die EASA erlaubt, auch die FAA der A350 „ETOPS 300 min“ und schließlich sogar „ETOPS 370 min“ gestatten. Das bedeutet, dass das Flugzeug direkte Routen über entlegene Wüsten und Ozeane Die erste A350 für den zweiten Betreiber, Vietnam Airlines, hat mittlerweile ihre Flügel erhalten. Fotos: Airbus, Eurospot, Preinl 26 FLUG REVUE JANUAR 2015 www.flugrevue.de

Am 16. Oktober kehrt MSN6, das erste A350-Kundenflugzeug für Qatar Airways, vom Jungfernflug zurück. wählen darf, bei denen es nach Ausfall eines Triebwerks erst nach der jeweiligen ETOPS-Zeit einmotorig einen Ausweichflughafen erreichen könnte. Gerade für Flugrouten über den Südpazifik und den südlichen Indischen Ozean ist dies interessant. Die EASA zertifizierte zudem auch schon bis zu 275 Tonnen schwere Langstreckenvarianten der A350, die eine höhere Abflugmasse erlauben, während die FAA bisher lediglich die 268 Tonnen schwere Grundversion zugelassen hat. Derweil läuft die Produktion der A350 auf Hochtouren. Gleich die ersten acht Kundenflugzeuge, MSN6 bis MSN13, sind für Qatar Airways bestimmt, dann folgen vier für Vietnam Airlines und drei für Finnair, bevor mit MSN26 und MSN29 auch Singapore Airlines und Cathay Pacific ihr jeweils erstes Flugzeug erhalten. Als Lehre aus Das Cockpit der A350 erkennt man an den sechs überbreiten Bildschirmen. Auf Wunsch baut Airbus auch noch zwei Head-up-Displays ein. www.flugrevue.de FLUG REVUE JANUAR 2015 27

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