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FLUG REVUE 01/2015

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Alexander Gerst: Sein Blick auf die Erde. Multitalent: Tornado bleibt unverzichtbar. Erstkunde Qatar: A350 klar für den Linienflug. Pilotenbedarf: Lufthansa sagt Ausbildungskurse ab.

Technik Jeder Airline

Technik Jeder Airline ihr eigener Sitz von RECARO Vom Brainstorming zum Bestseller Hunderttausende Passagiersitze werden in jedem Jahr gebaut und in Flugzeuge eingerüstet. Wir haben uns bei RECARO umgesehen, wie ein neues Modell entsteht. Steigt man in ein beliebiges Flugzeug, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß, seinen Platz auf einem RECARO-Sitz zu finden. 1900 Beschäftigte sorgen am Firmensitz in Schwäbisch Hall und an vier weiteren Standorten in Polen, China, Südafrika und den USA für Bequemlichkeit und Sicherheit. Mehr als 100 Airlines vertrauen der Erfahrung deutscher Ingenieure; allein vom Economy-Sitz BL3520 wurden seit der Markteinführung im Jahre 2010 mehr als 200000 Stück in den unterschiedlichsten Varianten bestellt. Die noch auszuliefernden Sitze in den Auftragsbüchern repräsentieren einen Wert von mehr als 700 Millionen Euro, und bei dem erwarteten Zuwachs des Luftverkehrsmarktes von jährlich 4,7 Prozent bis 2032 gibt es immer mehr zu tun – allein in diesem Jahr wächst die Mitarbeiterzahl am deutschen Standort um sieben Prozent im Vergleich zu 2013. Wie aber entsteht solch ein Sitz, und warum gibt es so viele Versionen? Dr. Mark Hiller, der CEO des Unternehmens, erklärt uns den Prozess der Entwicklung von der Idee bis zur Produktion: „Da gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder entwickeln wir selbst einen Sitz auf der Grundlage neuer Erkenntnisse oder Anforderungen des Marktes, oder eine Airline kommt mit ganz konkreten Vorstellungen auf uns zu. Mit dem BL3520 haben wir auf eine Ausschreibung der Lufthansa reagiert und den Zuschlag erhalten.“ Weil sich jede Airline von der Konkurrenz unterscheiden will, legt sie natürlich Wert auf einen exklusiven Sitz, und in der Tat „... haben wir noch nie den gleichen Sitz an einen anderen Kunden verkauft“, sagt Klaus Steinmeyer, Vice President Business Development bei RECARO, und dabei bezieht er sich nicht nur auf wechselnde Bezüge. Beim Lufthansa-Sitz jedenfalls, nennen wir ihn einfach mal so nach seinem Erstkunden, wollte die Airline die Economy Class der Europaflotte neu ausstatten 66 FLUG REVUE JANUAR 2015 www.flugrevue.de

Mit zahlreichen Zusatzangeboten „aus dem Baukasten“ kann sich jede Airline ihren individuellen Sitz zusammenstellen. So wurde der Bestseller BL3520 konsequent zum BL3530 weiterentwickelt. Hinzu kommen noch die individuellen Bezüge. Fotos: Lufthansa, RECARO Die Bezüge von Sitzen, Kopfstützen und Rückenlehnen können in kurzer Zeit gewechselt werden. Die Struktur aus Aluminium sorgt für geringes Gesamtgewicht und damit niedrigeren Kraftstoffverbrauch. Die Beinfreiheit sorgt für mehr Komfort und für eine gefühlt größere Privatsphäre der Passagiere. Die Stromversorgung gewährleistet, dass die Passagiere auch eigene Geräte wie Laptops oder iPads anschließen können. Trittbügel ermöglichen auch zierlichen Flugbegleiterinnen den Zugang zu den Gepäckfächern. www.flugrevue.de FLUG REVUE JANUAR 67

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