Aufrufe
vor 2 Jahren

FLUG REVUE 01/2016

  • Text
  • Flug
  • Revue
  • Januar
  • Airbus
  • Luftwaffe
  • Lufthansa
  • Eurowings
  • Vulcan
  • Boeing
  • Flugzeuge

Take-Off Avro Vulcan

Take-Off Avro Vulcan GETRAGEN VON SPENDEN Die Geschichte der Vulcan B.2 XH558 Fotos: Denis Calvert, Geoff Lee (2), Lars Veling 21. Mai 1960: Erstflug bei Avro in Woodford als 12. Vulcan B.2 der Serie. Juli 1960: Die XH558 wurde als erste B.2 von der Royal Air Force übernommen und am 8. Juli zum 230 Operational Conversion Unit in Waddington geflogen. September 1963: Die Maschine erhält als eine der ersten Vulcans eine Luftbetankungssonde. 17. August 1973: Übergabe an Hawker Siddeley in Bitteswell zur Umrüstung mit einem Radar für die Seeüberwachung als Vulcan B.2 (MRR). 17. September 1974: Einsatz bei der 27 Squadron in Waddington. 12. Oktober 1982: Übergabe an die 50 Squadron in Waddington nach der viereinhalbmonatigen Umrüstung zum K.2-Tanker bei British Aerospace in Woodford. 19. November 1984: Zuweisung an den Vulcan Display Flight in Waddington. Rückbau auf den B.2-Standard und dann zunächst in Reserve. 14. Juni 1986: Einsatz als Vorführflugzeug als Ablösung der XL426. 20. September 1992: Letzte Flugvorführung durch die Royal Air Force in Cranfield, am nächsten Tag zurück nach Waddington. Februar 1993: Das Verteidigungsministerium schreibt die XH558 zum Verkauf aus. 23. März 1993: Überführungsflug nach Bruntingthorpe, nachdem die Walton-Familie den Bomber ersteigert hatte. 1999: Beginn der Arbeiten in Bruntingthorpe, um die XH558 wieder flugfähig zu machen. 18. Oktober 2007: Erster Flug nach fast 15 Jahren. 5. Juli 2008: Erste Flugvorführung in Waddington, nachdem alle Genehmigungen der britischen CAA vorlagen. 28. Oktober 2015: Letzter Flug vom Robin Hood Airport in Doncaster aus. Die B.2-Version der Vulcan hat einen modifizierten Deltaflügel mit mehr Spannweite und einer geänderten Vorderkante, die unterschiedliche Pfeilungen aufweist.

Die beiden Piloten saßen auf Martin-Baker-Schleudersitzen vorn im Cockpit, während der Rest der fünfköpfigen Crew eine Etage tiefer mit dem Rücken zur Flugrichtung untergebracht war. Am 3. Juli 2008 knallten die Sektkorken, als die langersehnte Vorführgenehmigung durch die CAA erteilt wurde. Angetrieben wurde die Vulcan von vier Olympus-Triebwerken, deren Schub im Laufe der Entwicklung von 49 auf 89 Kilonewton gesteigert wurde. Die Lufteinläufe sind in der Flügelwurzel integriert. FLUG REVUE JANUAR 2016 19

Kiosk

FLUG REVUE 07/2015
FLUG REVUE 06/2015
FLUG REVUE 05/2015
FLUG REVUE 04/2015
FLUG REVUE 03/2015
FLUG REVUE 02/2015
FLUG REVUE 01/2015
FLUG REVUE 12/2014

RSS-Feed

© Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG