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FLUG REVUE 01/2016

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Militärluftfahrt Hohe

Militärluftfahrt Hohe Produktionszahlen Das Werk in Komsomolsk am Amur baut die Su-34. Die Su-34 ist mit dem W004-Radar von Leninez ausgerüstet. Auch die russische Marine erhält Su-30SM. mit Canards und Schubvektorsteuerung der Su-30MKI. Als Radar kommt das BARS-R mit elektronischer Strahlschwenkung zum Einbau. Die erste Su-30SM flog im September 2012. Sie ging für Versuche nach Achtubinsk. Zunächst wurden dann ab November 2013 zwei Staffeln in Domna 46 FLUG REVUE Januar 2016 www.flugrevue.de

Ein Prototyp des zu Beginn auch als Su- 32FN oder Su-32MF vermarkteten Jagdbombers flog bereits im April 1990. Erst 2005 gab das russische Verteidigungsministerium eine erste Bestellung für 18 Flugzeuge auf. Von diesen wurden letztlich aber nur fünf geliefert. Einen neuen Anlauf gab es dann 2008 mit der Bestellung von 32 Su-34, deren Lieferung von 2010 bis 2013 erfolgte. Ein Großauftrag über 92 Flugzeuge vom Februar 2012 sichert nun die Fertigung bis etwa 2020. Das Regiment in Woronesch wurde ab 2010 als erster Verband von der Su- 24 auf die Su-34 umgerüstet, 2013 folgte Morozowsk. Wenn dort Ende 2015 die geplanten 24 Maschinen vorhanden sind, sollen Churba und Monchegorsk an die Reihe kommen. Im Export war die Su-34 noch nicht erfolgreich. Potenzielle Kunden sind Länder, die bisher die Su-24 nutzen. Gegen die dominierende „Flanker“- Familie hatte die MiG-29 auch in Russland zuletzt einen schweren Stand. Dass die Luftstreitkräfte ein Regiment in Kursk-Chalino mit 28 MiG-29SMT ausrüsteten, lag zum Beispiel nur daran, dass Algerien sich 2008 weigerte, die benahe der chinesischen Grenze mit dem Muster ausgerüstet. Neben den Luftstreitkräften haben auch die russischen Marineflieger 20 Su-30SM bestellt. Deren Lieferung begann im Juli 2014, zunächst zur Erprobung nach Jeisk und später an ein Jagdregiment in Millerowo, das zuvor mit MiG-29 ausgestattet war. Die Crew sitzt in der Su-34 nebeneinander. Maximal können 8200 kg Waffenzuladung mitgeführt werden. Insgesamt wurden in Irkutsk bisher 40 Su-30SM fertiggestellt. Es wird erwartet, dass mit einem weiteren Auftrag für 60 bis 70 Flugzeuge die Fertigung bis 2019 ausgelastet sein wird. Wie Irkutsk ist auch das Werk in Nowosibirsk derzeit gut beschäftigt. Dort wird die Su-34 gebaut. Dieser schwere Jagdbomber mit einer nebeneinander im Cockpit sitzenden Crew gehört ebenfalls zur Flanker-Familie. Bei einer maximalen Abflugmasse von 45 100 kg hat die Su-34 mit vier Tonnen Waffenzuladung einen Einsatzradius von rund 800 Kilometern. Mitgeführt werden kann das komplette Luft-Boden-Arsenal von Lenkwaffen (CH-31 und CH-59M) und Lenkbomben (KAB-500/1500). SU-34-FERTIGUNG IST BIS 2019 GESICHERT Fotos: Suchoi, Irkut, Butowski (3) www.flugrevue.de FLUG REVUE Januar 2016 47

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