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FLUG REVUE 01/2016

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News ZIVIL- UND MILITÄRLUFTFAHRT Foto: Sikorsky NEUER SCHWERLAST-HUBSCHRAUBER FÜR DAS MARINE CORPS Sikorsky CH-53K startet zum Erstflug Mit etwa einem Jahr Verspätung ist der neue Schwerlast-Hubschrauber CH-53K King Stallion am 27. Oktober 2015 bei Sikorsky in West Palm Beach zum Jungfernflug gestartet. Der Test mit dem Prototyp EDM-1 (Engineering Development Model-1) dauerte rund 30 Minuten. Es wurden Schwebeflugmanöver nach vorn, seitwärts und rückwärts durchgeführt. Die Flughöhe betrug bis zu zehn Meter. Für die Flugerprobung sind 2000 Stunden angesetzt. Als Nächstes soll EDM-3 fliegen. Auch zwei Zellen für Bodenversuche sind im Programm. Diese haben bereits umfangreiche Versuche absolviert, bei denen zum Beispiel Probleme mit dem Getriebe entdeckt wurden, die vor dem Erstflug behoben werden mussten. Die anfängliche Einsatzbereitschaft für die CH-53K King Stallion wird für 2019 erwartet. Nach wie vor plant das US Marine Corps die Beschaffung von 200 Hubschraubern. Eurofighter setzt Storm-Shadow-Tests fort Die Integration von Storm Shadow für den Einsatz vom Eurofighter aus wird mit neuen Versuchen über dem britschen Schießplatz Aberporth fortgesetzt. Am 6. November 2015 wurde erstmals ein kompletter Abwurfvorgang mit einer Überprüfung des Marschflugkörpers durch die Systeme des Kampfjets durchgeführt. Testpilot Enrico Scarabotto, der bei dieser Gelegenheit den Prototyp IPA2 flog, zeigte sich zufrieden, da alles nach Plan verlief. Zuvor hatten im November 2014 in Italien Abwurfversuche mit Dummys stattgefunden. Foto: Eurofighter „Retro Roo II“ nennt Qantas ihren neuesten Retrojet zur Feier ihres 90-jährigen Bestehens. Die moderne Boeing 737-800, VH-VXQ trägt eine Lackierung im Stil der 60er Jahre, als Qantas mit der Boeing 707 erste Nonstop-Flüge über den Pazifik anbot. Foto: Qantas 8 FLUG REVUE Januar 2016 www.flugrevue.de

Foto: ATR Foto: Emirates InterSky meldet Insolvenz an Nach dem Absprung der Mitteldeutschen Aviation (MDA) als möglichem In vestor stellte InterSky am Abend des 5. November den Flugbetrieb ein und stellte später einen Insolvenzantrag. Vier geleaste Flugzeuge wurden nach Maastricht überführt. Die Flotte bestand aus den Mustern ATR 72-600 und Dash 8. Die Fluglinie beschäftigte rund 150 Mitarbeiter. Letzte PC-7 MkII für Indien ausgeliefert Pilatus hat am 9. November 2015 die 75. PC-7 MkII an die Indian Air Force übergeben. Damit wurde der Auftrag schneller als vereinbart abgewickelt. Der Vertrag zwischen dem indischen Verteidigungsministerium und Pilatus über 75 der Schulflugzeuge war am 24. Mai 2012 unterzeichnet worden. Die erste Maschine ging im Februar 2013 zur Ausbildungs-Akademie in Dundigal. Seither haben die Turboprop-Trainingsflugzeuge bereits über 40 000 Flugstunden und mehr als 80 000 Landungen absolviert. Emirates baut eigene Pilotenakademie auf Mit einem Großauftrag für 27 Trainingsflugzeuge bereitet Emirates die Gründung ihrer „Emirates Flight Training Academy“ am Flughafen Al Maktoum - Dubai World Central vor. Bis zu 500 Flugschüler, zunächst nur aus den Emiraten, später auch weltweit rekrutiert, sollen hier ab 2017 in jeweils dreieinhalbjährigen Ausbildungsgängen zum ATPL-Linienpiloten qualifiziert werden. Das Anfangstraining erfolgt, nach Auswahlverfahren und einleitendem Theorieblock, auf 22 einmotorigen Cirrus SR22. Danach wechseln die Fortgeschrittenen für die CPL-Ausbildung auf fünf Business Jets Embraer Phenom 100E (Foto). Simulatoren ergänzen das praktische Fliegen der internatsmäßig untergebrachten Schüler. Emirates will ihren steigenden Pilotenbedarf vor allem mit Hilfe der Akademie decken. Einen Großauftrag für die Boeing 737 MAX 8 hat Jet Airways aus Indien auf der Luftfahrtmesse in Dubai unterzeichnet. Die Inder bestellten 75 Flugzeuge fest und vereinbarten weitere 50 Optionen oder „Erwerbsrechte“, also mögliche Nachlieferungen zu einem schon vereinbarten Vorzugspreis. Von der festen Bestellung stammen 25 Flugzeuge aus einer umgewandelten, schon bestehenden Bestellung für Boeing 737 NG. „Das Beste wird noch besser.“ Klaus Röwe, Leiter des A320-Programms bei Airbus, zur Zulassung der A320neo mit PW1100G-JM-Triebwerken am 24. November 2015 Dauertests mit F-16C abgeschlossen Nach einem Ermüdungsversuch mit einer Zelle der F-16C Block 50 will Lockheed Martin die zugelassene Lebensdauer des Kampfjets von derzeit 8000 auf 12 000 Flugstunden erhöhen. Auf der FSDT-Anlage (Full Scale Durability Test) in Fort Worth wurde zwei Jahre lang ein Belastungsprogramm gefahren, das 27 713 Flugstunden entspricht. Im Anschluss wurden mehrere Tests mit maximalen Lastbedingungen durchgeführt. Eine Inspektion soll nun zeigen, ob es Beschädigungen gab und ob an bestimmten Stellen Verstärkungen notwendig sind. Im Netz FLUG REVUE-Newsletter unter www.flugrevue.de/newsletter Foto: Lockheed Martin Foto: Boeing www.flugrevue.de FLUG REVUE Januar 2016 9

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