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FLUG REVUE 02/2015

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- Neue Eurowings: Lufthansa plant Billig-Langstrecken - Rosetta: Alle Details zur sensationellen Kometen-Landung - F-35 an Deck: Erste Trägertests auf der Nimitz

Zivilluftfahrt Neue

Zivilluftfahrt Neue Low-Cost-Angebote der Lufthansa Auch die erst vor kurzem visuell deutlich enger an Lufthansa gerückte Marke Germanwings wird in der neuen Eurowings aufgehen. Eurowings soll auch auf Langstrecken den boomenden Niedrigpreis-Airlines Paroli bieten. Fotos: Hofecker, Lufthansa, Germanwings Das bei Germanwings entwickelte Konzept dreier Tarif- und Servicestufen soll auch auf die Langstreckenflüge bei Eurowings ausgedehnt werden. Zunächst werden die Langstreckenjets nur ab Köln Bonn starten. Die Holding der neuen Tochter soll mittelfristig im europäischen Ausland angesiedelt werden. auf der Langstrecke rund 40 Prozent billiger als die Mutter Lufthansa operieren, so verlangt es die Konzernvorgabe. Wichtigste Sparfaktoren seien „flexible“ Kosten für Cockpit, Kabine, Wartung, Technik und für die Standorte, so Spohr. Auslandsstationen seien nochmals günstiger. NOCH EINE NEUE TOCHTER FÜR FRANKFURT/MAIN Mit ihrer Neugründung Eurowings positioniert Lufthansa sich mit einer Niedrigpreis-Fluggesellschaft am Markt, bevor auch die großen Billigflug-Konkur- 28 FLUG REVUE FEBRUAR 2015 www.flugrevue.de

Thomas Cook-Anteile an der Ferienflugtochter Condor beschlossen, weil der touristische Verkehr nicht mehr zum Kerngeschäft gehöre. Parallel zur Eurowings bedient Lufthansa auch unter der eigenen Marke ab Dezember 2015 touristische Langstrecken nach Cancun, Malé und Mauritius ab Frankfurt. Statt einstellungsgefährdete Langstrecken im eigenen Streckennetz mit einem hohen Anteil von Privatreisenden aufzugeben, soll eine Teilflotte von bis zu neun Airbus A340-300, interner Projektname „Jump“, eingesetzt werden. Diese Flugzeuge sind bilanzmärenten eigene Langstreckentöchter starten. Ryanair hat schon angekündigt, abhängig von der zyklischen Verfügbarkeit günstiger Großraumflugzeuge, in etwa fünf Jahren eine Tochter für Transatlantikstrecken zwischen europäischen und Ballungsräumen an der US-Ostküste gründen zu wollen, die dann gleich mit 30 bis 40 Flugzeugen antreten soll. Dies wäre wesentlich größer als die bisher bekannten Lufthansa-Pläne und kein Produkt für den klassischen Ferienflugbereich, auf den Eurowings mit ihren ersten Langstrecken zielt. Dagegen hatte Lufthansa noch 2006 den Verkauf ihrer ßig schon weitgehend abgeschrieben und deshalb günstiger. Sie werden ohne First-Class-Abteile, mit kleiner Business Class (18 Sitze), Premium Economy Class (19 Sitze) und Economy Class (261 Sitze) eingesetzt. An Bord erhalten die Passagiere den gewohnten Lufthansa-Standard. Allerdings werden die Besatzungen außerhalb des Konzern-Tarifvertrags beschäftigt und damit niedriger entlohnt. Die „Jump“-Piloten sollen von Lufthansa CityLine kommen, worüber mit der Pilotengewerkschaft „Vereinigung Cockpit“ schon eine Einigung erzielt wurde. FR www.flugrevue.de FLUG REVUE FEBRUAR 2015 29

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