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FLUG REVUE 02/2016

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Zivilluftfahrt KLM

Zivilluftfahrt KLM stellt Boeing 787-9 in Dienst Große Monitore am Platz sorgen auf Langstreckenflügen auch in der Economy Class für gute Unterhaltung. Die diagonal montierten, flachen Schlafsessel der Business Class haben alle einen Airbag am linken Anschnallgurt. schen zum weltweit letzten Betreiber der bewährten Boeing 747-400M Combis geworden. Das Durchschnittsalter ihrer 16 Frachter liegt bei 22 Jahren, und ihre Ausmusterung startet mit der Inbetriebnahme der ersten Dreamliner. Die Combis bieten 268 Sitze, während die 787-9 Platz für 294 Passagiere hat. Nach KLM- Kalkulationen sind die neuen Dreamliner dramatische 46 Prozent treibstoffeffizienter als die 747 Combis. Der nächste Schritt bei der Erneuerung der KLM-Flotte wird der Ersatz ihrer letzten 19 Fokker 70 sein. Als Nachfolger für den 80-Sitzer wurden 17 Embraer E-Jets bestellt, darunter 15 E175 und zwei E190, von denen die ersten bereits im Dezember 2015 erwartet wurden. Die Neuzugänge werden den Gesamtverbrauch an Kraftstoff weiter reduzieren, da die neueste Ausführung der E175 immerhin 6,4 Prozent weniger schluckt als frühere Versionen. VOLLE REICHWEITE WIRD DIE 787 NICHT IMMER BRAUCHEN Da der Dreamliner eine Reichweite von 15 100 Kilometern hat, könnte er auch Ultralangstrecken bewältigen. „Da gibt es Lima und Singapur; das sind lange, aber nicht ultralange Strecken, auf denen die 787 eingesetzt werden könnte. Aber sie wird in unserem gesamten Streckennetz fliegen. Wir fangen an mit Abu Dhabi und Bahrain, aber fliegen damit auch nach Kanada, China und quer durch unser Streckennetz“, so Pieter Elbers. KLM hat die Kabine des Dreamliners geschickt genutzt: Das erste Abteil der Business Class ist mit 30 Schlafsesseln mit 109 Zentimetern Abstand in 1-2-1-Anordnung ausgestattet. Dahinter befinden sich 48 Plätze in der Klasse Economy Comfort mit 89 Zentimetern Abstand, gefolgt von 216 Economy-Sitzen mit 79 Zentimetern, beide in 3-3-3-Konfiguration. An allen Sitzen der 787 steht ein interaktives System mit Landkartenansichten zur Verfügung, inklusive einer virtuellen Sicht aus dem Cockpit mit allen relevanten Instrumenten, die die aktuellen Daten wie Flughöhe und Geschwindigkeit abbilden. FR ANDREAS SPAETH Premierenstimmung mit Dreamliner- Modell in der Kabine. Fotos: Spaeth 32 FLUG REVUE FEBRUAR 2016 www.flugrevue.de

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