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FLUG REVUE 02/2016

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News ZIVIL- UND MILITÄRLUFTFAHRT Foto: Frank Dombrink UNTERSTÜTZUNGSHUBSCHRAUBER FÜR SPEZIALKRÄFTE Erste H145M an die Luftwaffe übergeben Airbus Helicopters hat am 8. Dezember in Donauwörth die ersten beiden H145M an die Luftwaffe übergeben. Die Helikopter werden beim Hubschraubergeschwader 64 in Laupheim stationiert. Sie sind vor allem für die Unterstützung des Kommandos Spezialkräfte in Calw gedacht. Die Bundeswehr hat als Erstkunde der H145M insgesamt 15 Hubschrauber bestellt. Der Hersteller betonte bei der Feier, dass das Programm „innerhalb des geplanten Kostenrahmens“ sei und die Helikopter bereits zwei Jahre nach der Auftragsvergabe für die Pilotenausbildung bereitstünden. Die H145M haben eine maximale Abflugmasse von 3700 kg. Bei der Bundeswehr werden sie mit einem Abseilsystem für Soldaten, einem Lasthaken, einer Seilwinde, einem MG an der Seitentür, ballistischem Schutz und einer elektronischen Selbstschutzanlage ausgerüstet. Dies bietet dem KSK eine große Vielfalt an Einsatzmöglichkeiten. Baubeginn für Airbus Beluga XL Airbus hat die Fertigung der ersten Metallteile für den künftigen Spezialtransporter Beluga XL begonnen. Unser Foto zeigt den ersten „Rumpfspant 40“ für den nicht fliegenden Demonstrator „Non-flyable Aircraft“ (NFA) in Nantes. Unterdessen entstanden bei Aernnova in Spanien die ersten Metallteile für das Rumpfheck der ersten fliegenden Beluga XL, MSN001. Airbus baut fünf Beluga XL, die technisch auf der A330-200F basieren. Das erste Flugzeug soll 2019 in Dienst gestellt werden. Der Hersteller transportiert damit künftig Rumpfsektionen und Flügel der A350 von den einzelnen Werken zur Endmontage nach Toulouse. Foto: Airbus Foto: Frankfurt Hahn Airport Wizz Air wächst in Frankfurt-Hahn Innerhalb von zwei Jahren verdoppelt hat Wizz Air ihre Passagierzahlen am Flughafen Frankfurt-Hahn. Seit zehn Jahren steuert die ungarische Niedrigpreis-Fluggesellschaft den Hunsrück-Flughafen an und bedient von dort aus mittlerweile neun Linienziele mit 180 monatlichen Flugbewegungen. Bis Jahresende 2015 wurden 240 000 Fluggäste erwartet. Für das Jahr 2016 plant Wizz Air die Abfertigung von 260 000 Fluggästen auf dem Hahn. 8 FLUG REVUE Februar 2016 www.flugrevue.de

Foto: Werk 410 Modernisierte An-32RE für Indien Antonow und das Staatliche Werk 410 in Kiew-Schuljany haben nun alle 40 modernisierten An-32RE an die indischen Luftstreitkräfte zurückgeliefert. Die letzten fünf Flugzeuge traten am 19. November ihren Heimflug an. Sie waren seit Juli 2013 in Arbeit. Die ersten fünf Maschinen waren im März 2010 in der Ukraine eingetroffen, nachdem der Vertrag im Juni 2009 unterschrieben worden war. Letzte C-17A Die letzte Globemaster III hat am 29. November 2015 das Boeing-Werk in Long Beach verlassen. Sie wartet nun in San Antonio auf ihre Übergabe an Katar. Mit der Überführung des Militärtransporters geht die Ära des Flugzeugbaus im Raum Los Angeles zu Ende. Die Einstellung der C-17-Produktion wurde im September 2013 beschlossen, wobei Boeing auf eigenes Risiko noch einige Flugzeuge baute. Von diesen „White Tails“ hat Katar im Frühjahr vier gekauft und damit seine Flotte verdoppelt. 223 C-17 gingen an die US Air Force. Dazu kamen 56 Exportaufträge. Luftwaffe: Eurofighter fliegt mit Litening Ein Eurofighter der Luftwaffe ist in Nörvenich erstmals mit einem Laser-Zielbehälter geflogen. Die verwendete Maschine des Taktischen Luftwaffengeschwaders 31 verfügt über den Software-Standard PSC 10, was es erlaubt, erste Erfahrungen mit dem Behälter zu sammeln. Für die finale Luft-Boden-Befähigung wird allerdings der PSC-12-Standard benötigt. Das TaktLwG 31 ist der Leitverband bei der Integration des Litening-Behälters am Eurofighter. Foto: Boeing „Das ist ein teures Stück Papier.“ Michimasa Fujino, Präsident von Honda Aircraft bei der Übergabe der FAA-Zulassungsurkunde für den HondaJet. Foto: Verteidigungsministerium Argentinien Pucará II mit PT6A- Triebwerken fliegt 787-10: Die Konstruktionspläne sind fertig Zwei Wochen früher als erwartet haben die Boeing-Ingenieure Anfang Dezember das „Detailed Design“ der künftigen Dreamliner-Version Boeing 787-10 abgeschlossen. Damit können die Konstruktionspläne für alle Teile und Produktionswerkzeuge an die Werke weitergeleitet werden, sodass der Bau 2016 beginnen kann. Rund 95 Prozent der Konstruktion stimmen mit der Boeing 787-9 überein. Die auf 68,27 Meter gestreckte Boeing 787-10 wird eine maximale Startmasse von 254 Tonnen haben und kann bis zu 330 Passagiere über Entfernungen bis zu 11 910 Kilometer befördern. Laut Boeing verbraucht sie dabei 25 Prozent weniger Kerosin als die Vorgängergeneration und „mindestens zehn Prozent weniger Kerosin als alle künftigen Wettbewerber“. Der Erstlug ist für 2017 geplant, die Indienststellung für 2018. Foto: Boeing Bei der Fabrica Argentina de Aviones in Córdoba hat am 24. November die Flugerprobung einer neuen Version der IA-58 Pucará begonnen. Die auch als IA-58H bezeichnete neue Pucará- Variante zeichnet sich vor allem durch den Einbau von PT6A-62-Triebwerken aus. Sie ersetzen die Turbomeca Astazou XIVG, bei denen die Ersatzteilversorgung zunehmend schwierig wird. Bei der Modernisierung der Pucará wird die FAdeA von Israel Aerospace Industries unterstützt. Bis zu 20 Maschinen sollen modernisiert werden. Im Netz FLUG REVUE-Newsletter unter www.flugrevue.de/newsletter www.flugrevue.de FLUG REVUE Februar 2016 9

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