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FLUG REVUE 02/2017

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News ZIVIL- UND MILITÄRLUFTFAHRT Foto: Lockheed Martin AUFTRAG ERTEILT Lockheed Martin modernisiert KF-16 Die Fighting Falcons der südkoreanischen Luftstreitkräfte werden von Lockheed Martin für 1,2 Milliarden Dollar (1,1 Mrd. Euro) mit neuen Systemen ausgerüstet, um sie weiter konkurrenzfähig zu halten. Der Auftrag wird über das FMS-Programm des Pentagon abgewickelt. Er umfasst 134 Flugzeuge und soll bis Ende 2025 abgeschlossen sein. Die grundsätzliche Entscheidung für Lockheed Martin als Auftragnehmer war im Dezember 2015 gefallen. Zuvor hatten die Südkoreaner einen Auftrag an BAE Systems wieder storniert. Das Modernisierungsprogramm für die KF-16 umfasst ein neues Radar mit aktiver elektronischer Strahlschwenkung (Northrop Grumman AN/ APG-83), neue Rechner und ein großes Farbdisplay zentral zwischen den Beinen des Piloten. Neben den Fighting Falcons in Südkorea hofft Lockheed Martin auch, die Kampfflugzeuge anderer Kunden zu modernisieren. Klaus Richter ist neuer BDLI-Chef Seit Jahresbeginn 2017 ist Dr. Klaus Richter neuer Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI). Der 52-jährige Richter (Foto) folgt auf den in den Ruhestand verabschiedeten Bernhard Gerwert. Als Leiter des Einkaufs bei der Airbus Group und Vorsitzender der Geschäftsführung der Airbus Operations GmbH verfügt Richter über beste Branchenkontakte. Der BDLI vereint 230 Mitgliedsunternehmen mit 106 800 direkten Beschäftigten und 34,7 Mrd. Euro Umsatz im Jahr. Der Verband ist auch Markeninhaber der Luftfahrtmesse ILA. Foto: Airbus C295W für Kanada Foto: Airbus Die kanadische Regierung hat den Airbus C295W für ihr Such-und-Rettungsflugzeug-Programm (Fixed-Wing Search and Rescue Program / FWSAR) ausgewählt. 16 entsprechend ausgerüstete C295W sollen beschafft werden. Der Vertrag im Wert von 2,4 Milliarden Dollar (2,2 Mrd. Euro) umfasst zudem den In-Service- Support, der über ein Joint Venture zwischen Airbus Defence and Space und PAL Aerospace bereitgestellt wird. Die C295W ersetzen die überalterten CC-155 Buffalo (sechs Flugzeuge) und die CC-130H Hercules (13 Flugzeuge). Taktische Fähigkeiten für die A400M Airbus Defence and Space hat Anfang Dezember die sechste A400M an die Luftwaffe geliefert. Sie ist laut Hersteller die erste, die auch für taktische Missionen genutzt werden kann. Die Nachbesserungen betreffen insbesondere die Selbstschutzsysteme sowie die Fähigkeit zum Absetzen von Lasten und Fallschirmspringern. Zudem kann das Flugzeug auf unbefestigten Pisten starten und landen, im Tiefflug in einer Höhe von nur 150 Fuß über dem Boden operieren, andere Flugzeuge betanken und auch bei extrem hohen Temperaturen sicher starten und landen. Das Selbstschutzsystem (Defensive Aids Sub- System / DASS) umfasst ein Flugkörperwarnsystem, einen Radar-Warnempfänger und ein erweiterbares Abwehrsystem mit Chaff-/Flare-Dispenser zur Störung von Radarsignalen. 10 FLUG REVUE Februar 2017 www.flugrevue.de

Drohne im kontrollierten Luftraum Eine Jetstream 31 von BAE Systems pendelt seit diesem Winter versuchsweise als „Drohne“ im kontrollierten Luftraum Großbritanniens. Die Testflüge zwischen Warton und Inverness werden nur bei Start und Landung von mitfliegenden Testpiloten gesteuert. Danach weicht die „Drohne“ autonom schlechtem Wetter und anderem Flugverkehr aus. Acht Kameras beobachten dazu ständig die Umgebung und das Bodenrelief, um dort jederzeit geeignete Notlandeflächen ausmachen zu können. Großbritannien will ab dem Jahr 2020 unbemannte Luftfahrzeuge in seinem kontrollierten Luftraum zulassen. Überholung in Hamburg schließt Lufthansa Technik stellt im Lauf des Jahres 2017 die Überholung von Verkehrsflugzeugen in Hamburg ein. Die Tarifpartner hätten keine Lösung finden können, die eine wirtschaftliche Fortsetzung des Betriebs ermöglichen. Rund 300 Arbeitsplätze sind von der Schließung betroffen. Die Mitarbeiter sollen in andere Geschäftsbereiche versetzt werden oder beispielsweise in Altersteilzeit gehen. Betriebsbedingte Kündigungen schließt Lufthansa Technik aus. Flugzeugüberholungen sollen künftig an den Standorten in Budapest, Sofia, Shannon, auf Malta, in Puerto Rico und Manila angeboten werden. Foto: BAE Systems ❱❱❱ kurz notiert Kürzlich hat das Einsatzgeschwader der Luftwaffe in Mazar e-Sharif die 30 000. Flugstunde mit dem unbemannten Aufklärungssystem Heron 1 von IAI erreicht. Bereits im Frühjahr 2010 wurden drei Systeme der Heron 1 in Dienst gestellt. Die technisch-logistischen Aufgaben für den Betrieb werden hierbei durch die Industrie wahrgenommen. Menschliches Versagen war die Absturzursache von LaMia Flug 2933, bei dem am 28. November nahe Medellin ein Avro RJ85 abstürzte und 71 Insassen ums Leben kamen. Dies ergab die Untersuchung der bolivianischen Regierung. Der Pilot und Miteigentümer war ohne ausreichenden Kraftstoffvorrat für die geplante Strecke und ohne ausreichende Flugerfahrung geflogen. Das Flugzeug stürzte nach Warteschleifen mit versagenden Triebwerken in gebirgigem Gelände ab. Die Deutsche Lufthansa hat am 19. Dezember ihren ersten Airbus A350-900, D-AIXA, übernommen und den Zweistrahler am 21. Dezember von Toulouse nach München überführt. 767 wird zum Umbaufrachter Foto: Lufthansa Technik – Gregor Schlaeger Das Unternehmen Evergreen Aviation Technologies Corp. wird für Boeing gebrauchte 767-300-Passagierflugzeuge in Frachter umbauen. Die als 767-300BCF (Boeing Converted Freighters) bezeichneten Zweistrahler mit offizieller Herstellerlizenz entstehen ab 2018 in einer Werft in Taiwan. Die Nutzlast liegt bei 52 Tonnen, die Reichweite bei 5930 Kilometern, und die maximale Startmasse beträgt 187 Tonnen. 24 Paletten passen auf das Hauptdeck, das ein seitliches Frachttor vor dem Flügel erhält. Foto: Boeing SEPECAT Jaguar der indischen Luftwaffe erhält System-Upgrade Die indischen Luftstreitkräfte haben die Freigabe für den Einsatz ihrer SEPECAT Jaguar mit dem System-Upgrade DARIN-III erteilt. Das DARIN-III-Programm (Display, Angriff, Reichweite und inertiales Navigationssystem) enthält Neuerungen in der gesamten Avionik. 120 der momentan 160 von Indien eingesetzten Jaguar sollen das Upgrade erhalten. Die Überholung der Flugzeuge bei Hindustan Aeronautics soll in Bangalore erfolgen. www.flugrevue.de FLUG REVUE Februar 2017 11

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