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FLUG REVUE 03/2015

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Qatar Airways: A350 im Dienst Ariane 6: Europas neuer Träger Großes Special: Luftwaffe übernimmt A400M

Business Aviation

Business Aviation Bombardier zieht Notbremse Fotos: V. K. Thomalla Lear 85 pausiert Verspätungen und eine schlechte Marktakzeptanz bedeuten das vorläufige Aus für den ersten Learjet, der komplett aus Composites gefertigt werden sollte. Der kanadische Konzern Bombardier hat seinem Business-Jet-Programm Learjet 85 eine „Pause“ verordnet. Die Markteinführung dieses Business Jets wird derzeit nicht weiter verfolgt. 1000 Mitarbeiter sollen, vor allem an den Standorten Querétaro in Mexiko und Wichita im US-Bundesstaat Kansas, entlassen werden. Bombardier begründet die Entscheidung mit der schwachen Nachfrage nach leichten Jets. Der Hersteller hatte das Konzept des Learjet 85 im Jahr 2007 vorgestellt, damals noch mit Grob Aerospace aus Mindelheim als Technologieund Produktionspartner. Seinerzeit wurde die Markteinführung des größten Learjets für 2013 in Aussicht gestellt. Das erste Testflugzeug (FTV1) des ganz aus Faserverbundwerkstoffen gefertigten Lear 85 hatte am 9. April 2014 seinen Erstflug absolviert, erheblich später, als beim Programmstart geplant. Auf der NBAA im Oktober hatte Bombardier das Flugzeug zwar im Static Display ausgestellt, aber keinen neuen Zeitplan für das Programm verkündet. Die Entwicklung des vollständig aus Kunststoff gefertigten Business Jets verlief alles andere als reibungslos. So hatte es beispielsweise in Mexiko aufgrund der Lage des Werkes in 2000 Metern Höhe Probleme bei der Fertigung von Kunststoffteilen gegeben. Die nun bekannt gegebene Entscheidung kommt deswegen nicht überraschend. Bombardier hat im vergangenen Jahr zwei sehr wichtigen Flugzeugprogrammen, der CSeries und der Global 7000/8000, Priorität eingeräumt. Die faktische Einstellung des Learjet-85-Programms kommt das Unternehmen teuer zu stehen. Der Konzern wird für das vierte Quartal 2014 eine Sonderbelastung vor Steuern in Höhe von 1,4 Milliarden Dollar melden. Im ersten Quartal 2015 wird zudem ein Sonderposten in Höhe von 25 Millionen Dollar für Abfindungszahlungen verbucht werden müssen. Die Kunden für den Learjet 85 will Bombardier nun dazu bewegen, auf den Auf der NBAA im Oktober 2014 hatte Bombardier den Learjet 85 noch im Static Display ausgestellt. kleineren Learjet 70/75 oder auf Jets aus der Challenger-Familie umzusteigen. Bombardier betont, die „Pause“ für den Learjet 85 sei nicht technisch bedingt, sondern ausschließlich auf die Marktsituation zurückzuführen. Immerhin hat die Auslieferungsbilanz des Jahres 2014 die Erwartungen übertroffen: Bombardier hat 290 Flugzeuge ausgeliefert, darunter 204 Business Jets. Vorhergesagt waren nur 280 Flugzeuge. FR MS/VKT 38 FLUG REVUE MÄRZ 2015 www.flugrevue.de

AirSpot In unseren AirSpot-Highlights des Monats finden Sie sehenswerte Fotos von besonderen Flugzeugen und fliegenden Raritäten aus aller Welt, die unseren Lesern beim Aircraft Spotting vor die Kameralinse gekommen sind. Marcel Vöse, New York, USA jetBlue Airways lackiert alle Flugzeuge in Blautönen. Mit einer gelben Schleife erinnert die A320, N775JB, „Vets in Blue“ an amerikanische Militärveteranen. Eine große Aufschrift auf dem Heck verkündet außerdem: „jetBlue honors our veterans“ – „jetBlue ehrt unsere Veteranen“. Am 7. Dezember schwebte der Jet am New Yorker Flughafen LaGuardia ein. Ján Blažej, Bratislava, Slowakei Die Schweizer Helvetic Airways hat neuerdings die von Niki geleaste Embraer 190, OE-IHD in ihren Farben lackiert. Insgesamt sollen sieben Niki-Embraer in die Schweiz verlegt werden. Am 12. Dezember startete das erste Flugzeug vom Lackierhangar in Bratis lava zum neuen Betreiber, der auch im Auftrag von Swiss fliegen wird. Rainer Bexten, Lüttich, Belgien Die Expressfrachtairline TNT Airways hat eine neue Lackierung eingeführt. Am 28. Dezember zeigte sich die Boeing 737-400SF, OE-IAE in Lüttich bereits in diesen neuen Farben mit der Aufschrift „The People Network“. Der Umbaufrachter war 1993 als Passagierflugzeug bei Alaska Airlines in Dienst gestellt worden. Jonas Lohmann, Amsterdam, Niederlande Die isländische Fluggesellschaft Icelandair hat eine ihrer insgeamt 22 Boeing 757-200, TF-FIU, die „Hekla Aurora“ mit einer ungewöhn lichen Polarlicht- Sonderlackierung auf dem gesamten Rumpf versehen. Am 14. Dezember rollte der Zweistrahler in Amsterdam- Schiphol zum Start. Bitte beachten Sie auch unsere große Foto-Community im Internet. Auf der Webseite http://community.flugrevue.de/ finden Sie immer die neuesten Aufnahmen unserer Leser. Die Teilnahme ist für alle Einsender kostenlos. www.flugrevue.de FLUG REVUE MÄRZ 2015 39

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