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FLUG REVUE 03/2015

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Qatar Airways: A350 im Dienst Ariane 6: Europas neuer Träger Großes Special: Luftwaffe übernimmt A400M

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News RAUMFAHRT RAUMFAHRTMEDIZIN Langzeitflug – ein Jahr im All Unter dem Namen „One-Year Mission“ starteten die NASA und Roskosmos Ende Januar 2015 ein medizinisches Langzeitexperiment, an dem Scott Kelly und Michail Kornienko in der Internationalen Raumstation teilnehmen. Sie sollen im Verlaufe der Mission zahlreiche medizinische und biologische Experimente durchführen, deren Ergebnisse für die Vorbereitung künftiger Flüge zum Mond und zum Mars wichtig sind. Die beiden erfahrenen Raumfahrer, Kelly mit 180 und Kornienko mit 176 All-Tagen, haben sich zwei Jahre lang auf diese Herausforderung vorbereitet. Raumfahrtmediziner aus allen am Betrieb der ISS beteiligten Staaten versprechen sich zusätzliche, wertvolle Vergleichsdaten aus der gleichzeitig stattfindenden „Twins Study“. Hier werden Kellys Daten aus bestimmten Experimenten mit jenen verglichen, die von seinem Zwillingsbruder Mark Kelly stammen. Dieser verfügt ebenfalls über große Erfahrungen aus vier Shuttle- Flügen, von denen er zwei als Commander absolvierte. Obwohl er mittlerweile nicht mehr der NASA angehört, stellte er sich für dieses Projekt zur Verfügung. Hierbei sollen körperliche Veränderungen an eineiigen Zwillingen registriert werden, von denen einer ein Jahr lang unter Bedingungen der Beinahe-Schwerelosigkeit, der andere indessen in normaler Umgebung auf der Erde lebt und arbeitet. Fotos: NASA Jahrestag der Landung Seit 35 Jahren Ariane-Starts Foto: ESA NASA und ESA begingen am 14. Januar gemeinsam das zehnte Jubiläum der ersten Landung auf dem Saturnmond Titan. Damals hatte der ESA- Lander Huygens eine Stunde lang Bilder gesendet. Die Mission gilt als Triumph der internationalen Kooperation. Am 24. Dezember 1979 hob auf dem europäischen Startgelände Kourou in Französisch-Guayana die erste Ariane 1 ab und machte damit den Traum von einem unabhängigen Zugang zum All wahr. Seinen Namen hatte das Projekt einer eigenen Rakete für Europa bereits 1973 erhalten. Foto: ESA Foto: NASA Gasriese genau vermessen US-Wissenschaftlern ist es nach jahrelanger Auswertung der Cassini-Flugdaten in Kombination mit Beobachtungen des Radioteleskops Very Long Baseline Array (zwischen Hawaii und den Jungferninseln) gelungen, das Massezentrum des Saturnsystems mit allen Ringen und Monden bis auf zwei Kilometer genau zu bestimmen. 80 FLUG REVUE MÄRZ 2015 www.flugrevue.de

NASA-Sonde findet Marslander Mehr als elf Jahre nach der missglückten Landung auf der Marsoberfläche hat jetzt die NASA-Sonde Mars Reconnaissance Orbiter (MRO) den britischen Landekörper Beagle-2 aufgespürt. Dieser war am 19. Dezember 2003 von Mars Express abgesetzt worden, doch danach brach der Kontakt ab. Die Ursachen für den Fehlschlag konnten zwar weitgehend ermittelt werden, doch blieb der Verbleib des Landers unklar. Die Bilder zeigen, dass die Solarzellenflächen nur teilweise entfaltet sind, weshalb kein Funkkontakt möglich wurde. Im Netz FLUG REVUE-Newsletter unter www.flugrevue.de/newsletter Plutosonde erwacht Die NASA-Raumsonde New Horizons, die am 14. Juli 2015 als erster von Menschenhand geschaffener Flugkörper den Zwergplaneten Pluto passieren soll, begann im Januar mit der regelmäßigen Sendung von Fotos zur Erde. Die Bilder des Zielplaneten und seiner Monde sollen für letzte Kurskorrekturen genutzt werden. Foto: NASA ❱❱❱ kurz notiert ESA-Experten haben mit der Zündung des Bordtriebwerks des Astronomiesatelliten Integral dessen Flugbahn derart verändert, dass er im Jahre 2029 sicher verglühen kann, ohne Trümmer in der Umlaufbahn zu hinterlassen. Zuvor wurde seine Mission bis Ende 2016 verlängert. Einen eigenen Mond beobachteten Astronomen bei dem Asteroiden 2004 BL86, der am 26. Januar 2015 in etwa 1,2 Millionen Kilometer Entfernung die Erde passierte. Bei rund 16 Prozent aller Asteroiden über 200 Meter Durchmesser sind solche „Mitreisenden“ bekannt. Foto: DLR Meilenstein für Projekt „Heinrich Hertz“ Das DLR-Raumfahrtmanagement und das Bundesverteidigungsministerium unterzeichneten Ende Dezember 2014 eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit beim gemeinsamen Betrieb dieses nationalen Kommunikationssatelliten. Die beiden beteiligten Ministerien kooperieren bei der Auslastung der zur Verfügung stehenden Nutzlast: Neben dem wissenschaft - lich-technischen Missionsanteil des BMWi nutzt das BMVg freie Nutzlastkapazitäten für die operative Satellitenkommunikation. 2015 soll die Design- und Fertigungsphase für den Bau des 3,4 Tonnen schweren Raumflugkörpers beginnen; der Start ist für 2019 vorgesehen. Mit „Heinrich Hertz“ wird erstmals nach 17 Jahren wieder ein ausschließlich in Deutschland entwickelter und gebauter Kommunikationssatellit ins All starten. „Die Erfahrungen aus dem DLR in die Zukunft mitzunehmen, ist mein Herzenswunsch.“ SLS-Triebwerke in Stennis gezündet Nach dem erfolgreichen Erstflug der NASA-Raumkapsel Orion richten die Experten nunmehr ihre ganze Aufmerksamkeit auf die Erlangung der Serienreife der zum System gehörenden Trägerrakete SLS. Ein Triebwerk RS-25, bislang besser bekannt als Space Shuttle Main Engine, wurde am 9. Januar beim Stennis Space Center für die Dauer von 500 Sekunden gezündet. Vier dieser Triebwerke sollen das SLS bei künftigen Flügen antreiben. Prof. Jan Wörner, künftiger ESA-Generaldirektor Foto: NASA www.flugrevue.de FLUG REVUE MÄRZ 2015 81

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