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FLUG REVUE 03/2016

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Militärluftfahrt

Militärluftfahrt Luftwaffe erhält erste H145M In die 3,4 Meter lange Kabine passen bis zu neun Truppensitze. Große Schiebetüren bieten einen einfachen Zugang. Die Bundeswehr hat sich für das M134-MG entschieden. Dazu gehört unter anderem die Qualifizierung des M134-MGs im Frühjahr. SERVICEVERTRAG SOLL VERFÜGBARKEIT SICHERN Für den Flugbetrieb hat die Bundeswehr im Sommer 2015 mit Airbus Helicopters einen „umfangreichen Full-Service-Vertrag“ über eine Dauer von sieben Jahren abgeschlossen. Eingeschlossen sind dabei die Organisation und Durchführung von Wartungs- und Reparaturarbeiten wie auch die Ersatzteilversorgung. Militärisches Wartungspersonal für den Betrieb der H145M wird bereits ausgebildet, und zwar nach EASA-Richtlinien. Wenn sich der Flugbetrieb in Laupheim eingespielt hat und alle 15 Hubschrauber bis Juni 2017 geliefert sind, wird die Bundeswehr als Vorzeigekunde für die H145M dienen. So erhofft sich Airbus Helicopters über die Bestellungen der Royal Thai Navy (5) hinaus weitere Verkäufe bereits in diesem Jahr. Absatzpotenzial sieht der Hersteller bei anderen NATO-Ländern in Europa, aber auch in Nahost, Asien und Südamerika. Um die Verkaufschancen zu erhöhen, wird derzeit an weiteren Bewaffnungsmöglichkeiten gearbeitet. Ein generischer Waffenrechner soll auch 12,7-mm- MGs und Raketenwerfer an seitlichen Auslegern kontrollieren können. Bis zu 200 Kilogramm schwere Massendummys wurden bereits 2015 im Flug getestet. Ebenfalls noch zugelassen werden soll das bewegliche MG MAG58 von FN Herstal. Damit dürfte die H145M für alle Anforderungen an einen leichten militärischen Mehrzweckhubschrauber gerüstet sein. FR Fotos: Airbus Helicopters, EADS US Army bestellt mehr UH-72A Lakota in der Trainingsrolle Der mit Abstand größte Einzelkunde für Hubschrauber der H145-Familie (früher BK 117 beziehungsweise EC145) ist die US Army, die seit 2006 über 400 Maschinen mit der Bezeichnung UH-72A Lakota bestellt hat. Sie werden im Inland für unterschiedlichste Missionen, vom Rettungsdienst über den VIP-Transport bis hin zur Grenzüberwachung, benutzt. Die jüngste Aufgabe ist die Ausbildung von neuen Hubschrauberführern in Fort Rucker, wo die Lakotas die TH-67 Creek ablösen sollen. Dazu wurden zunächst einige bereits gelieferte UH-72 angepasst, bevor im März 2015 die Lieferung von neu gebauten Helikoptern für diese Rolle begann. Im Laufe des Jahres wurden 50 Lakotas in Fort Rucker in den Einsatz gebracht – zunächst zur Schulung der Fluglehrer auf dem neuen Muster. Mit leichter Verzögerung sollte die Ausbildung von Schülern Anfang 2016 beginnen. Durch zwei neue Aufträge im letzten Jahr für 53 Hubschrauber im Wert von 285 Millionen Dollar (260 Mio. Euro) ist die Montagelinie für die Lakotas im Airbus-Helicopters- Werk in Columbus, Mississippi, bis in den Herbst 2017 hinein gesichert. Dort wurden bisher fast 350 Lakotas komplettiert, wobei die Großbaugruppen aus Donauwörth angeliefert werden. 56 FLUG REVUE MÄRZ 2016 www.flugrevue.de

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