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FLUG REVUE 03/2017

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News ZIVIL- UND MILITÄRLUFTFAHRT Foto: Boeing TRAINERWETTBEWERB DER US AIR FORCE Boeing T-X startet Flugtestprogramm Der von Boeing zusammen mit Saab entwickelte Strahltrainer T-X hob am 20. Dezember 2016 in St. Louis zum Jungfernflug ab. Während des 55-minütigen Fluges bestätigten der TX-Testpilot Steven Schmidt und der Chefpilot für Luftwaffenprogramme, Dan Draeger, der hinter Schmidt saß, die wichtigsten Aspekte des einstrahligen Flugzeugs und demonstrierten die Leistungen des Entwurfs. Beide Piloten trainierten für den Flug mit dem T- X-System, das ein bodengestütztes Training und Simulation beinhaltet. „Es waren ein reibungsloser Flug und eine erfolgreiche Testmission“, sagte Draeger. Eine zweite T-X ist derzeit bei Bodentests und wird voraussichtlich Anfang 2017 fliegen. Der überschallschnelle Jet wird der US Air Force im T-X-Wettbewerb angeboten, der Ende 2016 formal gestartet worden ist. T-X soll die alternden T-38 der US Air Force ersetzen. Die Inbetriebnahme ist für 2024 geplant. Zweite A350-1000 im Flugtesteinsatz Die Testflotte der A350-1000 verstärkt seit dem 10. Januar als zweites fliegendes Exemplar das Flugzeug mit der Werknummer MSN71. Es ist mit einer Flugtestinstrumentierung ausgestattet und fliegt ohne Passagierkabine als F-WWXL. Die zweite fliegende A350-1000 hat ihre leicht ältere Schwester mit der niedrigeren Werknummer MSN65 überholt. MSN65 wird einmal als F-WLXV registriert und spielt damit – in römischer Schreibweise „LXV“, auf ihre Werknummer an. Sie erhält noch eine Test-Passagierkabine, sodass ihre Fertigstellung etwas länger dauert. Die drei Flugzeuge sollen 1600 Stunden bis zur Zulassung fliegen. Foto: Airbus Foto: DLR Lotsen testen neuen Rollweg virtuell Der Flughafen Zürich und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben in einer Machbarkeitsstudie die Auswirkungen eines geplanten neuen Rollwegs östlich der Piste 28 auf Fluglotsen und Betriebsverfahren untersucht. Die Tests fanden im November und Dezember 2016 am Apronund Tower-Simulator (ATS) am DLR-Institut für Flugführung in Braunschweig statt. Bis März sollen die Daten ausgewertet sein und dabei helfen, Sicherheits- und Effizienzverbesserungen des neuen Rollwegs zu optimieren. www.flugrevue.de

Leonardo ändert Superjet-Anteil Foto: JFK Große Ausbaupläne für JFK Der New Yorker Kennedy-Flughafen (JFK) soll nach einem Vorschlag von Gouverneur Andrew Cuomo erneuert und wesentlich erweitert werden. Cuomo stellte Anfang Januar Pläne vor, die dezentralen Parkplätze und Abfertigungsgebäude in einer ringförmigen Anlage zusammenzufassen. Der Flughafen JFK nähert sich mit 60 Millionen abgefertigten Passagieren im Jahr seiner Kapazitätsgrenze. Einen Teilrückzug vom Superjet hat der italienische Luft- und Raumfahrtkonzern Leonardo vollzogen. Die Italiener gaben ihre 2009 durch ihren Vorläufer Finmeccanica für 183 Mio. Dollar erworbenen Superjet-Anteile in Höhe von 25 Prozent und einer Aktie an der Sukhoi Civil Aircraft Company an die zu OAK gehörende Sukhoi Holding ab. Russland hatte einseitig Mittel nachgeschossen, woraufhin Italien eigene Mittel hätte nachschießen müssen, um den eigenen Anteil zu halten. Stattdessen entschloss man sich nun zum Verkauf. Im übergeordneten Superjet-Konsortium bleibt Leonardo aber Teilhaber. Damit sind die Italiener weiterhin für westliche SSJ100- Kunden und deren Training und Flugzeugkonfiguration zuständig. „Bei den Hubschraubern ... besteht in wesentlichen Bereichen nur eine sehr eingeschränkte Einsatz bereitschaft.“ Hans-Peter Bartels, Wehrbeauftragter des Bundestags Foto: Suchoi China erhält seine ersten Suchoi Su-35 Pentagon testet Drohnenschwärme Das Strategic Capability Office des US-Verteidigungsministeriums hat einen Test mit 103 kleinen Perdix-UAVs durchgeführt, die von drei F/A-18F Super Hornet abgeworfen wurden. Nach dem Abwurf aus kleinen Unterflügelbehältern formierten sich die 290 Gramm schweren Fluggeräte zu einem Schwarm, in dem es keinen Führer gab. Vielmehr kommunizierten alle Drohnen miteinander, um Formationen einzunehmen, die der Gruppe von der Bodenstation vorgegeben wurden. So erhielten sie Aufgaben wie die Überwachung eines größeren Grenzstreifens oder den Befehl, sich im Kreis um ein Zielobjekt zu bewegen. Das Perdix-Programm läuft bereits seit etwa 2013 und basiert auf Entwicklungen des Massachusetts Institute of Technology. Die kleinen Fluggeräte sind mit handelsüblicher Elektronik bestückt und erhalten wie Smartphones ständige neue Upgrades. Fotos: Pentagon Am 25. Dezember 2016 sind die ersten vier Su-35 für die chinesischen Luftstreitkräfte ausgeliefert worden. Die Maschinen flogen vom KnAAZ-Werk in Komsomolsk am Amur zunächst nach Cangzhou/Cangxian (Flugtestzentrum) und dann offenbar weiter nach Suixi, einer Basis, die in der Nähe der umkämpften Inseln im Südchinesischen Meer liegt. Insgesamt 24 Su-35 im Wert von etwa 1,9 Milliarden Euro sollen geliefert werden. Über die Gründe für den im November 2015 bestätigten Vertrag gibt es zahlreiche Spekulationen. So sollen die Chinesen vor allem an Erkenntnissen über die Saturn-117S-Triebwerke und die Schubvektorsteuerung der Su-35 interessiert sein. Auch als Übergangslösung bis zur vollen Produktion der J-20 wird der Kauf gesehen. AR www.flugrevue.de FLUG REVUE März 2017 7

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