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FLUG REVUE 04/2016

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Fliegende Legenden Foto:

Fliegende Legenden Foto: Bell Klassiker der Luftfahrt aus der FLUG REVUE-Edition präsentiert spannende Dokumentationen über historische Flugzeuge und ihre faszinierende Technik. Mit einzigartigen Drei-Seiten- Zeichnungen und Foto-Raritäten. Täglich informiert mit www.klassiker-der-luftfahrt.de Die faszinierendsten Flugzeuge der Welt Jetzt im Handel!

April Kurs Fluggeräte im Heft CO 2 -Limits 38 Aerion AS2 24 Airbus A320neo 44 Airbus A330 MRTT 16 Airbus A380 54 Airbus Helicopters Tiger 30 Boeing 777-300ER 44 Boeing KC-46A Pegasus 88 Gloster Gauntlet 82 Heinkel He 280 50 Lockheed Martin F-35 Fotos: Holland-Moritz, NASA Sechs Jahre hat es gedauert, bis sich die Experten der internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO auf einen CO 2 -Emissionsstandard für Geschäftsreisejets und Verkehrsflugzeuge geeinigt haben. Bei der komplexen Materie und den widerstreitenden Interessen muss man wohl sagen: „nur“ sechs Jahre. Bis die Empfehlungen zur Vorschrift werden und damit für Jets ab 5,7 Tonnen maximaler Abflugmasse und für Turboprops ab 8,6 Tonnen gelten, werden aber noch einmal 13 Jahre ins Land gehen. Im Detail ist vorgesehen, dass die Grenzwerte für neu beantragte Zulassungen ab 2020 gelten, während heutige Muster längstens bis 2028 unverändert gebaut werden dürfen, sollten sie die Limits überschreiten. Um die genauen Grenzwerte wurde wohl bis zuletzt gerungen. Sie sind nach einer bestimmten Formel je nach Abflugmasse definiert – für große Flugzeuge ab 60 Tonnen MTOW sind sie strenger. Ob sie allerdings streng genug sind, ist eine berechtigte Frage. Schon die ICAO selbst spricht von „ambitionierten und realistischen“ Zielen, bei denen „Effizienz für die Umwelt, ökonomische Tragbarkeit und technologische Machbarkeit ...“ eine Rolle spielten. Neue Muster wie die A320- neo, die Boeing 737 MAX oder die 777X sollen die Standards jedenfalls mit Leichtigkeit erfüllen. Damit kann der ICAO-Standard, so er denn bei der ICAO-Generalversammlung im September abgesegnet wird, den Anstieg des Treibhausgas-Ausstoßes durch die wachsende weltweite Flotte von Verkehrsflugzeugen allenfalls leicht bremsen. Eine neue EU-Studie sieht jedenfalls bei mittlerem Verkehrswachstum eine Zunahme der CO 2 -Emissionen von derzeit etwa 151 Millionen Tonnen auf 207 Millionen Tonnen im Jahr 2035. Die Luftverkehrsbranche tut also gut daran, ihre Anstrengungen für den Umweltschutz weiter zu verstärken. Wie sie bereits schmerzhaft erfahren hat, gerät sie nämlich schnell ins Visier von Umweltschützern und Politikern, die radikalen Maßnahmen nicht abgeneigt sind. Karl Schwarz Stellvertretender Chefredakteur Zahl des Monats58 100000 Laut ICAO sorgt der weltweite Luftverkehr derzeit für insgesamt 58 Millionen Jobs sowie eine Wirtschaftsleistung von 2,4 Billionen Dollar pro Jahr. Diese Zahlen könnten in 20 Jahren auf 105 Millionen Arbeitsplätze beziehungsweise sechs Billionen Dollar steigen. E -Kiosk Aus dem Heft ins Netz: Auf der Website der FLUG REVUE finden Sie jetzt einen E-Kiosk zum Herunterladen von FLUG REVUE-Heftinhalten. www.flugrevue.de FLUG REVUE APRIL 2016 3

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