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FLUG REVUE 04/2017

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Business Aviation

Business Aviation Bombardier Global 7000 Das neue Flaggschiff Von ALEX MITROPOULOS Der erste Prototyp der Global 7000 startete am 4. November 2016 mit der nüchternen Bezeichnung „First Flight Test Vehicle“ zum Jungfernflug. Ed Grabman und Copilot Jeff Karnes saßen an diesem Tag am Steuer des Bombardier-Jets. Auch Testingenieur Jason Nickel befand sich an Bord und stand den Piloten bei technischen Fragen zur Seite. Der Flug dauerte zwei Stunden und 27 Minuten. Während dieser Zeit prüfte die Crew die allgemeine Funktionsfähigkeit der Systeme, die Bedienbarkeit und die Flugeigenschaften. Der Zweistrahler kletterte stufenweise auf über 6000 Meter und erreichte dabei eine Geschwindigkeit von 444 km/h. Der Erstflug erfolgte mit zweijähriger Verzögerung des gesamten Global- 7000-Programmes, was verschiedene Gründe hatte. Zum einen wirkte sich die Mit der Global 7000 will Bombardier an der Spitze der Business Jets mitspielen und die Gulfstream G650 herausfordern. Die Entwicklung des im Oktober 2010 angekündigten Vorzeigemodells war jedoch weit schwieriger als zunächst gedacht. Finanzkrise der letzten Jahre auch auf das Segment der Business Aviation aus. Zudem musste Bombardier zunächst sein parallel laufendes Regionalflugzeugprogramm der CSeries abschließen, bevor das Unternehmen die Kapazitäten für das 7000er-Projekt freimachen konnte. Doch der Hauptgrund für die Verzögerung war, dass sich die Kanadier 2015 dazu entschlossen, die Flügel des ursprünglichen Global-7000-Designs zu überarbeiten. Dadurch sollten vor allem die Reichweite und die Startfähigkeit von kurzen Pisten aus profitieren. 46 FLUG REVUE April 2017 www.flugrevue.de

Die neue Global 7000 soll Langstreckentauglichkeit und die Einsatzfähigkeit von kurzen Landeplätzen aus mit hohem Bordkomfort verbinden. Ob über die großen Touchscreens oder über das Head-up-Display: Piloten haben beim Vision Flight Deck stets die wichtigsten Funktionen im Blick. Die gut dimensionierte Galley bietet viele moderne Annehmlichkeiten, um Passagiere mit Getränken und Speisen zu versorgen. So sähe die Unterteilung des Innenraums bei der Global 7000 standardmäßig aus. Kunden können jedoch aus einer Vielzahl an Einrichtungsoptionen wählen und das Interieur damit nach eigenen Vorstellungen konfigurieren. Fotos: Bombardier Die Fenster der Global 7000 sind etwas größer als beim Vorgängermodell. Dadurch ist die Kabine besser ausgeleuchtet und wirkt noch geräumiger. www.flugrevue.de FLUG REVUE April 2017 47

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