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FLUG REVUE 04/2017

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News ZIVIL- UND MILITÄRLUFTFAHRT JAPANISCHER REGIONALJET MRJ weitere zwei Jahre verzögert Mitsubishi hat zum wiederholten Mal eine Verzögerung im Regionaljetprogramm MRJ angekündigt. Die Lieferungen können nun frühestens Mitte 2020 beginnen. Als Grund für den neuen Terminplan wurden „Korrekturen an bestimmten Systemen und elektrischen Auslegungen im Flugzeug“ genannt, um „die neuesten Zulassungs anforderungen zu erfüllen“. Warum die Notwendigkeit der Änderungen erst jetzt festgestellt wurde, ist unklar. Die Zelle soll von den Modifikationen nicht betroffen sein. Deshalb werde das Flugtestprogramm mit den vorhandenen vier Prototypen fortgesetzt, um die notwendigen Daten bezüglich Leistungen und Flugeigenschaften zu erhalten. Die Zulassung des MRJ90-Modells wird für Mitte 2019 angestrebt. Drei der vier MRJ (FTA-1, FTA-2 und FTA-4) sind inzwischen in Moses Lake, Washington, stationiert, um das Testprogramm zu beschleunigen. Foto: Mitsubishi Neuer Auftrag für die F-35 Das Pentagon und Lockheed Martin haben eine „Grundsatzvereinbarung“ über die Konditionen des zehnten Vorserienloses der F-35 Lightning II erzielt. Die Stückpreise sinken um etwa 7,3 Prozent. Präsident Donald Trump hatte sich seit Dezember mehrfach persönlich mit dem Programm befasst und es scharf kritisiert. Die jetzt vom Joint Program Office genannten Einsparungen von 728 Millionen Dollar gegenüber dem Vorserienlos 9 (LRIP 9) liegen im Rahmen der allgemeinen Erwartungen – schließlich hat sich die im Vertrag vorgesehene Stückzahl von 57 auf 90 erhöht. Foto: US Marine Corps Foto: Leonardo Helicopters AW609 Tests fortgesetzt In Philadelphia hat Leonardo Helicopters die Flugerprobung des dritten Prototyps der AW609 wieder aufgenommen. Dabei ging es um die Überprüfung aller Systeme als Vorbereitung für Vereisungsversuche, die noch in diesem Winter in Marquette, Michigan, durchgeführt werden sollten. Der vierte Prototyp wird derweil auf der Produktionslinie in Philadelphia fertiggestellt. Ziel ist eine Zulassung des Kipprotormusters vor Ende 2018. 8 FLUG REVUE April 2017 www.flugrevue.de

Foto: TAI BAE unterstützt Türkei bei TF-X Bei der Entwicklung eines eigenen türkischen Kampfflugzeugs wird BAE Systems als Partner von Turkish Aerospace Industries agieren. Der geplante Vertrag soll für BAE ein Volumen von über 100 Millionen Pfund haben. In der Spitze sollen hunderte von britischen und türkischen Ingenieuren an TF-X arbeiten. Ziel ist es, den neuen Fighter bis 2023 (100. Gründungstag der modernen Türkei) in die Luft zu bringen. Längster Linienflug der Welt Qatar Airways bedient seit Februar den nach Großkreisentfernung, also der Strecke zwischen Start- und Zielpunkt auf der kugelförmigen Erdoberfläche, längsten Linienflug der Welt. Die eingesetzte Boeing 777-200LR legt die Route zwischen Doha und Auckland in Neuseeland durch zehn Zeitzonen auf dem Hinweg in 16 Stunden und 30 Minuten zurück. Der Rückweg dauert wegen ungünstigerer Höhenwinde sogar noch eine Flugstunde länger. An Bord sind 42 Schlafsessel der Business Class und 217 Plätze der Economy Class installiert. Auslieferungsziel verfehlt Pratt & Whitney hat 2016 zu wenige Getriebefans der PurePower-Familie ausgeliefert. Nur 138 der neuen Triebwerke für Airbus A320neo und Bombardier C Series wurden an Kunden übergeben. Ursprünglich waren 200 geplant, diese Zahl hatte der Mutterkonzern United Technologies aber aufgrund von Produktionsproblemen im September 2016 auf 150 korrigiert. Foto: Qatar Airways „Es ist uns in nur sieben Jahren gelungen, ein neues Material in Serie zu bringen.“ MTU-Technikvorstand Dr. Rainer Martens zur Verwendung von Titanaluminid bei Turbinenschaufeln Teileinigung im Tarifkonflikt zwischen Lufthansa und Piloten „Charles de Gaulle“ wird überholt Nach 15 Jahren intensiver Einsätze wird der französische Flugzeugträger „Charles de Gaulle“ in Toulon für weitere zwei Jahrzehnte fit gemacht. Während der 18 Monate im Trockendock sind rund vier Millionen Arbeitsstunden für knapp 200 000 einzelne Aufgaben eingeplant. Ein Viertel davon werden von der Schiffsmannschaft selbst erbracht, darüber hinaus sind unter der Leitung der DCNS-Werft über 160 Firmen beteiligt. Das Modernisierungsund Wartungsprogramm für die „Charles de Gaulle“ umfasst auch eine Überholung des Antriebs und ein Austausch der Brennstäbe der beiden Atomreaktoren. Außerdem wird der Flugbereich auf den Betrieb ausschließlich mit der Rafale als Kampfjet umgestellt; die Super Etendard wurde ausgemustert. Dazu kommen umfangreiche Maßnahmen bei der Ausstattung. Foto: Marine Nationale Im seit fünf Jahren schwelenden Tarifstreit zwischen Lufthansa und ihren Piloten haben beide Seiten den Schlichterspruch zur Vergütung akzeptiert. Die 5400 Piloten im Konzerntarifvertrag von Lufthansa, Lufthansa Cargo und German - wings erhalten in vier Stufen bis Ende 2019 eine Gehaltserhöhung von 8,7 Prozent sowie eine Einmalzahlung. Nun müssen die Mitglieder der Vereinigung Cockpit über die Annahme des Schlichterspruchs abstimmen. Das Ergebnis wird für Ende März erwartet. Wegen der Zusatzkosten will Lufthansa 40 neue Flugzeuge bei Tochter-Airlines außerhalb des Konzerntarifvertrags bereedern. Im Netz FLUG REVUE-Newsletter unter www.flugrevue.de/newsletter www.flugrevue.de FLUG REVUE April 2017 9

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