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FLUG REVUE 05/2015

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- Germanwings-Absturz: Erste Erkenntnisse der Unfallermittler - Italiens Eurofighter: Einsatz über dem Mittelmeer - A380neo: Emirates drängt auf Entscheidung

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News ZIVIL- UND MILITÄRLUFTFAHRT FLUGZEUG FÜR ERSTEN EXPORTKUNDEN Malaysia erhält seine erste A400M Foto: Airbus Defence & Space Zum Auftakt der Rüstungsmesse LIMA 2015 in Langkawi wurde die erste A400M der königlich malaysische Luftwaffe offiziell in Empfang genommen. Bei der Übernahme waren der Premierminister des Landes, Dato´ Seri Najib Razak, der Verteidigungsminister Dato´ Seri Hishammuddin Hussein und Luftwaffenchef Dato´ Sri Roslan Saad anwesend. Die Übergabe im Werk Sevilla erfolgte bereits am 9. März. Am 12. März machte sich dann eine vierköpfige Crew der Royal Malaysian Air Force auf den Weg zum neuen Heimatstützpunkt Subang nahe der Hauptstadt Kuala Lumpur. Unterdessen hat die Airbus Group in der Bilanz für 2014 für die Verzögerungen bei den Lieferungen und der Weiterentwicklung der A400M 550 Millionen Euro abgeschrieben. Man hofft, die Lieferzahl gegenüber 2014 zu verdoppeln, was aber immer noch weit hinter den ursprünglichen Plänen zurückbleiben würde. Foto: Flughafen Frankfurt-Hahn 38 Millionen Passagiere im Hunsrück Ryanair hat in Frankfurt-Hahn seit 1999 über 38 Millionen Passagiere befördert. Der Jubiläumsfluggast, ein Brite aus Sheffield, erhielt zwei Freiflüge nach London. Die irische Niedrigpreis-Fluggesellschaft ist die wichtigste Passagierairline auf dem Hunsrück-Flughafen. Im Sommer bietet sie dort 44 Routen und 160 wöchentliche Rückflüge an und erwartet, alleine 2015 in Frankfurt-Hahn über zwei Millionen Passagiere zu befördern. Trotz ihres neuen Wachstumsschwerpunkts an Primärflughäfen, wie Köln, Brüssel, Kopenhagen, Madrid und Berlin-Schönefeld, will Ryanair auch ihre klassischen Flughafenstandorte parallel weiterentwickeln. Diehl vermarktet AARGM Diehl Defence hat mit dem US-Unternehmen Orbital ATK eine exklusive Kooperationsvereinbarung über die Vermarktung und Produktion des Antiradar-Lenkflugkörpers AARGM (Advanced Anti-Radar Guided Missile / AGM-88E) in Deutschland geschlossen. Sollte der Flugkörper von der Luftwaffe beschafft werden, so sieht die Vereinbarung die Übertragung wesentlicher Arbeitsanteile an Deutschland hinsichtlich Fertigung und Serviceleistungen im Einsatz vor. Diehl war bereits an der Herstellung des Lenkflugkörpers HARM beteiligt, der gegenwärtig bei der Luftwaffe am Tornado ECR genutzt wird. Foto: Navair 12 FLUG REVUE MAI 2015 www.flugrevue.de

Foto: Airbus Erste Vueling-A320 mit Space-Flex Mehr Platz für Passagiersessel bietet das optionale „Space-Flex“- Modul von Airbus für den hinteren Kabinenbereich im Airbus A320. Durch eine veränderte Anordnung von zwei Toilettenräumen und der verkleinerten Küche wird vor den Türen kein Platz mehr für Einbauten beansprucht, so dass dort sechs zusätzliche Passagiersitze, insgesamt 186, installiert werden können. Dennoch ist eine der Toilettenkabinen mit Bordrollstuhl benutzbar und kann mit dem zweiten Waschraum bei Bedarf durch Klappwände zusammengelegt werden, etwa für einen Betreuer. Vueling hatte im August 2013 bei Airbus 30 A320ceo und 32 A320neo bestellt und ist erster Kunde des neuen Space-Flex-Moduls. Afghanische Piloten fliegen A-29 Bei der US Air Force in Moody AFB, Georgia, läuft die Ausbildung von afghanischen Piloten auf der Embraer A-29B Super Tucano. Am 5. März wurde nach der Theorieschulung und Übungen im Simulator der erste Trainingsflug durchgeführt. Zuständig für das Programm ist die am 15. Januar formell wieder aufgestellte 81st Fighter Squadron. Das erste von 20 für die Schulung vorgesehenen Flugzeugen traf bereits im letzten September in Moody ein. Montiert werden die A-29B im Embraer-Werk in Jacksonville, Florida. Embraer gewann das Light-Air-Support-Programm gegen die AT-6 von Beechcraft, das mit mehreren Protesten gegen das Auswahlverfahren scheiterte. Hauptauftragnehmer für den Vertrag im Wert von 427 Millionen Dollar (395 Mio. Euro) ist die Sierra Nevada Corp. Nach der Ausbildung soll die A-29B als leichter Erdkämpfer in Afghanistan verwendet werden. Foto: USAF Neuer Vertrag für Eurofighter- Modernisierung Auf der Rüstungsshow IDEX in Abu Dhabi wurde der Vertrag für die Phase 3 Capability Enhancement des Eurofighters unterzeichnet. Zentraler Punkt ist die Integration der Luft-Boden-Lenkwaffe Brimstone. Sie ist nur für die Royal Air Force interessant, die die Lenkwaffe derzeit mit dem Tornado GR4 verwendet. Der jedoch soll bis 2019 außer Dienst gehen. BAE Systems hat vorab nationale Gelder für die Vorbereitung der Integration erhalten. Die 200 Millionen Euro des P3E-Vertrags sollen laut Hersteller auch in Nachbesserungen bei der Integration von Storm Shadow, Meteor, Paveway IV und ASRAAM fließen. Zudem will man die Verfügbarkeit des Fighters erhöhen. Die Entwicklung soll 2017 fertig sein. Derzeit läuft bereits die Definitionsphase für die Phase 4 Capability Enhancement. Boeing testet 757 als „ecoDemonstrator“ Eine gebrauchte Boeing 757-200 aus Beständen von TUI ist seit März für Boeing und die NASA im Einsatz, um neue Technologien im Flug zu erproben, die den Treibstoffverbrauch und die Emissionen senken sollen. Dabei spielen aerodynamische Verbesserungen eine entscheidende Rolle. Der linke Flügel wurde mit einer neuen Oberfläche zur Erreichung natürlicher Laminarströmung versehen. Spezielle Krüger-Klappen an der Flügelvorderkante sollen Insekten abweisen, durch deren Verschmutzung die Laminarströmung beeinträchtigt würde. Die NASA testet außerdem eine schmutzabweisende Beschichtung der Flügelvorderkante. Das Seitenruder der 757 hat eine aktive Grenzschichtbeeinflussung erhalten, mit dem seine Wirksamkeit um 20 Prozent erhöht werden soll. Boeing hofft, dadurch künftige Seitenruder wirksamer, kleiner und leichter bauen zu können. Nach dem Ende der Flugtests soll das Flugzeug in einem neuen Verfahren umweltfreundlich zerlegt und recycelt werden. Boeing hatte auch schon je eine 737NG und eine 787-8 für Tests als „ecoDemonstrator“ genutzt. Foto: Boeing www.flugrevue.de FLUG REVUE MAI 2015 13

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