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FLUG REVUE 05/2015

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- Germanwings-Absturz: Erste Erkenntnisse der Unfallermittler - Italiens Eurofighter: Einsatz über dem Mittelmeer - A380neo: Emirates drängt auf Entscheidung

Zivilluftfahrt Indiens

Zivilluftfahrt Indiens modernes Drehkreuz Delhi Kontrollturm (r.) und Flughafenfeuerwehr (l.) wachen über die Rollwege. Die Figur einer indischen Gottheit im Terminal sorgt für lokale Atmosphäre. Fotos: Spaeth (3), Flughafen Delhi (2) Lufthansa setzt die 747-8 (Foto) und jetzt auch die A380 nach Delhi ein. Boeing 777-300ER-Hecks von Jet Airways und Air India. 2400 Passagiere bewältigen, eine Erweiterung auf 3600 ist geplant. Im Terminal 3 beträgt die Kapazität 2500 Fluggäste pro Stunde. Delhi ist ein Start- und Zielflughafen, der Anteil an Umsteigern liegt mit nur rund 20 Prozent weit unter dem typischer Drehkreuze. Im Terminal 3 befinden sich alle Abfluggates von Air India sowie Jet Airways. Auf Anweisung der indischen Luftfahrtbehörde, die die Kontrollen beschleunigen möchte, gibt es hier neuerdings keine separaten Sicherheitsschleusen für die Passagiere der Premiumklassen mehr. „Delhi ist unser wichtigster Hub“, sagt Air-India-Chef Rohit Nandan gegenüber der FLUG REVUE. Der Flughafen funktioniere bestens, aber die Umsteigezeiten zwischen Flügen im Inland und internationalen Verbindungen, die selbst unter einem Dach im Terminal 3 bei langen 75 Minuten lägen, seien noch verbesserungswürdig. Genauso wie die hohen Landegebühren, die anfangs der Refinanzierung der hohen Baukosten dienten. „Natürlich muss Delhi als neuer Flughafen sein Geld wieder hereinholen, aber was über fünf Jahre geplant war, konnte schon in zwei Jahren erwirtschaf- Delhis Betriebszentrale sorgt für einen störungsfreien Ablauf. tet werden“, so Nandan. „Daher wird es bald eine signifikante Senkung der Betriebskosten geben für die Airlines, und Delhi wird dann nur wenig teurer sein als Flughäfen in den Nachbarländern“, hofft der Air-India-Chef. DIE WICHTIGSTE BETRIEBSZEIT IST HITZEBEDINGT NACHTS Ende 2014 bedienten 55 Fluggesellschaften die Metropole im Norden Indiens. In diesem Jahr kam die Neugründung Vistara dazu, eine von der Tata- Gruppe und Singapore Airlines betriebene Inlandsfluggesellschaft. Im November wird Air Canada, Star-Alliance-Partner von Air India, nach langer Abwesenheit wieder Delhi-Flüge von und nach Toronto mit der neuen Boeing 787-9 anbieten. Deutschland ist durch Lufthansa und Air India angebunden, die beide täglich Frankfurt bedienen sowie Lufthansa zusätzlich München. Fast alle Europaflüge landen und verlassen Delhi zwischen 23 und zwei Uhr nachts Ortszeit, einzig Air India bietet einige Tagesflüge etwa nach Paris und Frankfurt. Bei Inlandsflügen gibt es drei Verkehrsspitzen über den Tag verteilt. Marcel Hungerbühler wird im Laufe dieses Jahres in Pension gehen, aber er bleibt stolz auf das, was während seiner Indien-Zeit erreicht wurde: „Bei der Umfrage zur Servicequalität des Weltflughafenverbands stand Delhi vor fünf Jahren in seiner Kategorie als Schlusslicht da – und heute an zweiter Stelle hinter Seoul- Incheon!“ Auch die Unternehmensberatung Skytrax zeichnete Delhi bei ihren „World Airport Awards 2015“ Mitte März in Paris als „besten Flughafen in Zentralasien und Indien“ sowie für das „beste Flughafenpersonal“ für dieselbe Region aus. FR Im Netz www.newdelhiairport.in 36 FLUG REVUE MAI 2015 www.flugrevue.de

AirSpot In unseren AirSpot-Highlights des Monats finden Sie sehenswerte Fotos von besonderen Flugzeugen und fliegenden Raritäten aus aller Welt, die unseren Lesern beim Aircraft Spotting vor die Kameralinse gekommen sind. Stefan Hofecker, Düsseldorf Der Strauß „Milo“, neues Maskottchen des airberlin-Vielfliegerprogramms „topbonus“, ziert seit Ende Januar als 22 Meter langer Aufkleber deren Airbus A320-214, D-ABFO. Am 21. Februar startete „Milo“ in Düsseldorf zum Flug nach Funchal. Daniel Schwinn, Frankfurt Mit einer markanten Wellenlinie auf dem Rumpf hat United ihre Boeing 787-8, N45905, dekoriert. Der knapp zweieinhalb Jahre alte Dreamliner traf am 6. März aus Houston kommend in Frankfurt/Main ein. Ján Blažej, Bratislava, Slowakei WOW air aus Island hat den Airbus A321-200, VQ-BTT, von UTair übernommen. Am 6. März verließ der Zweistrahler, der im Sommer als TF-MOM („Mutti“) ab Island nach Boston und Baltimore verkehrt, die Lackierhalle in Bratislava. Das Schwesterflugzeug VQ-BMI wird TF-DAD („Vati“) getauft. Marcel Vöse, New York City, USA Die neue Boeing 747-8, B-2479, von Air China fliegt bereits täglich nach New York. Am 20. Februar traf der klassisch lackierte Vierstrahler mit geöffneter Schubumkehr in JFK ein. Dagegen verzögerten sich die auch nach Frankfurt geplanten Einsätze noch. Bitte beachten Sie auch unsere große Foto-Community im Internet. Auf der Webseite http://community.flugrevue.de/ finden Sie immer die neuesten Aufnahmen unserer Leser. Die Teilnahme ist für alle Einsender kostenlos. www.flugrevue.de FLUG REVUE MAI 2015 37

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