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FLUG REVUE 05/2016

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News ZIVIL- UND

News ZIVIL- UND MILITÄRLUFTFAHRT AUFTRAG DER NASA Lockheed Martin entwickelt Überschall-Jet Die NASA treibt die Entwicklung eines Überschall- Passagierjets voran. Dafür vergab die US-Raumfahrtbehörde einen Auftrag für ein vorbereitendes Design eines „Low boom“-Flugzeugs (ohne lauten Überschallknall). Den Zuschlag für die Entwicklung der sogenannten Quiet Supersonic Technology (QueSST) erhält ein Team unter der Führung von Lockheed Martin in Palmdale, Kalifornien. Das Unternehmen erhält für die vorbereitenden Designarbeiten rund 20 Millionen Dollar über einen Zeitraum von 17 Monaten. Das QueSST-Flugzeug ist das erste einer Reihe von Experimentalflugzeugen, den sogenannten X-Planes, im Rahmen der New-Aviation-Horizons-Initiative der NASA. Diese X-Planes sollen in etwa halb so groß sein wie das Original. Design und Bau werden mehrere Jahre in Anspruch nehmen, die NASA rechnet mit dem Beginn von Flugtests für etwa 2020. Foto: NASA Foto: Airbus Geld für die FCAS-Entwicklung Frankreich und Großbritannien haben am 3. März bei einem Gipfel in Amiens die Entwicklung eines Prototyps für ein unbemanntes Kampfflugzeug bestätigt. Über zwei Milliarden Euro sollen investiert werden. Seit November 2014 läuft eine gemeinsame zweijährige Machbarkeitsstudie, für die etwa 120 Millionen Pfund aufgewendet wird. Sie soll nach den jetzt bestätigten Plänen ab 2017 in ein Demonstrationsprogramm übergehen, bei dem bis 2025 Prototypen des Future Combat Air System gebaut werden. Erster Airbus aus den USA fliegt Eine für jetBlue bestimmte A321 hat als erster in den USA montierter Airbus ihren Jungfernflug absolviert. Die Maschine mit der Werksnummer MSN6512 startete am 21. März um 9:36 Uhr Ortszeit in Mobile. „Wir bauen ein neues Zentrum für die Verkehrsflugzeugfertigung in den USA auf. (...) Dies ist nur das erste von noch vielen Flugzeugen“, so Daryl Taylor, Vice President und General Manager der Airbus US-Produktionsanlage. Foto: Dassault Aviation www.flugrevue.de

Foto: Paramount Group Waffensystem für die AHRLAC Boeing wird der südafrikanischen Paramount Group bei der Ausstattung des Mehrzweckflugzeugs AHRLAC mit Waffen- und Aufklärungssystemen helfen. Konkret geht es in dem neuen Kooperationsvertrag darum, dass der US-Hersteller ein Missionssystem für den zweisitzigen Schulterdecker entwickelt, das in der Lage ist, Sensoren und Waffen zu kontrollieren. Diese leistungsstärkere AHRLAC-Version (Advanced High Performance Reconnaissance Light Aircraft) soll den Namen Mwari erhalten, nach einem Vogel aus der südafrikanischen Mythologie. Für Boeing bedeutet der Vertrag mit Paramount den Einstieg in einen neuen Markt. Man will bei internationalen Verkaufsbemühungen zusammenarbeiten. Bisher gibt es für AHRLAC noch keinen Auftrag, doch laut Paramount steht man kurz vor einer Erstbestellung. Interesse gebe es im Nahen Osten, in Südamerka und in Afrika. EASA-Zulassung für Challenger 650 Die Bombardier Challenger 650 hat ihre Musterzulassung durch die europäischen Behörden erhalten. Sie wurde im vergangenen Jahr bereits durch die amerikanische FAA zugelassen und in Dienst gestellt. Die ersten EASA-registrierten Kunden sollen das Flugzeug nach Angaben von Bombardier noch in diesem Jahr in Empfang nehmen. Die Challenger 650 ist die Weiterentwicklung der Challenger 605. Sie besitzt ein neues Cabin Management System und moderne Cockpittechnik. Die Reichweite der 650 beträgt gut 7400 Kilometer. Foto: Bombardier Foto: Boeing Komponentenmontage der Boeing 787-10 beginnt Boeing-Programmpartner Kawasaki hat Mitte März und mit zwei Wochen vor Plan mit dem Einbau der ersten Spante in die vordere Rumpfsektion der ersten Boeing 787-10 angefangen und damit die Komponentenmontage begonnen. Die auf 68,27 Meter Rumpflänge gestreckte Dreamliner-Version soll ab 2018 ausgeliefert werden. Sie wird nur bei Boeing in South Carolina und nicht in Everett endmontiert. 153 Flugzeuge sind bereits fest bestellt. ❱❱❱ kurz notiert Das jüngste Mitglied der Cessna-Familie, die Citation Latitude, hat seine europäische Musterzulassung erhalten. Bereits im vergangenen Herbst wurde die Latitude durch die FAA zugelassen; Cessna sieht den Schlüsselmarkt für den neuen Midsize Business Jet jedoch in Europa. Nach ihrer Ausbildung in Manching haben die ersten vier H145M-Fluglehrer die neuen Mehrzweckhubschrauber der Luftwaffe am 2. März zu ihrem Heimatstandort in Laupheim überführt. Die Vereinigten Arabischen Emirate haben einen Vertrag für acht unbemannte Piaggio P.1HH HammerHead unterschrieben. Der Vertrag im Wert von 316 Millionen Dollar wurde vom VAE-Oberkommando mit der Firma Abu Dhabi Autonomous Systems Investments (ADASI) geschlossen. Zephyr für Großbritannien Airbus Defence & Space hat einen Auftrag des britischen Verteidigungsministeriums für den Bau und den Betrieb von zwei Zephyr-8-Pseudosatelliten für große Flughöhen erhalten. Das ultraleichte, solarbetriebene UAV erreicht Flughöhen von rund 20 000 Metern und ist für monatelange Flüge ohne Landung ausgelegt. Foto: Airbus www.flugrevue.de FLUG REVUE Mai 2016 13

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