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FLUG REVUE 05/2016

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„Business first“ –

„Business first“ – gesteigerte Effizienz Vier Tage ILA: Synergien schaffen, Erfolgsrezept beibehalten Modernstes Messegelände, perfekt angebunden The focal point of aerospace 1.– 4. Juni 2016 Berlin ExpoCenter Airport www.ila-berlin.de Hosted by

Mai Kurs Über Satelliten könnten die Flugzeugpositionen weltweit verfolgt werden. Fluggeräte im Heft Positionsfrage 14 Aurora LightningStrike (VTOL X-Plane) 10 Airbus A321neo 54 Chengdu J-20 16 Eurofighter 24 Embraer E190-E2 44 Finmeccanica M-346 Master 50 Lockheed Martin KC-130J Harvest HAWK 88 Lockheed PV-2 Harpoon 12 Lockheed Martin Überschalljet (QueSSt) 82 McDonnell XF-88 Voodoo 8 Northrop Grumman B-21 Fotos: ESA, Patrick Holland-Moritz La Réunion, Madagaskar und nun vielleicht kurz vor dem Kap der Guten Hoffnung – in den letzten Monaten brachten angeschwemmte Wrackteile immer wieder eines der größten Mysterien der Luftfahrt in Erinnerung. Ob die im März 2014 verschwundene Boeing 777 der Malaysia Airlines jemals gefunden wird, ist dennoch fraglich. Keine Frage ist es dagegen, dass die Zivilluftfahrt ihre Lehren aus diesem Verlust ziehen muss. Es dauert allerdings sehr lange, bis die offensichtlichen Erkenntnisse in klare Vorschriften und die Einführung entsprechender Systeme umgesetzt werden. Denn dass ausgerechnet die genaue Position des Hightech-Produktes Verkehrsflugzeug nicht ständig auch bei Kontrollzentralen am Boden verfügbar ist, löste nach dem Verschwinden von Flug MH370 doch Verwunderung aus. Die internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO hat aber nun den Annex 6 der Chicago Convention um drei wichtige Punkte ergänzt: Verkehrsflugzeuge müssen demnach künftig über Systeme verfügen, die im Fall von Notsituationen automatisch jede Minute die Position an eine Bodenstation melden. Informationen des Flugdatenschreibers müssen schneller verfügbar sein, zum Beispiel durch Echtzeitübertragung. Schließlich muss die Speicherzeit des Stimmenrekorders künftig 25 Stunden betragen. Wie diese Vorgaben technisch umgesetzt werden, ist der Industrie freigestellt. Ideen und Angebote gibt es bereits, wie den Vorschlag von Inmarsat, wichtige Infos über Satellitenkommunikationsverbindungen einzusammeln. Auch wenn noch Details zum störungsfreien Betrieb geklärt werden müssen, sollte also eine schnelle Einführung das Ziel sein. Laut ICAO wäre dann jeder Unfallort mit einer Genauigkeit von zehn Kilometern zu lokalisieren – derzeit wird nach der 777 in einem 120 000 Quadratkilometer großen Seegebiet gesucht. Karl Schwarz Stellvertretender Chefredakteur Zahl des Monats138 Zahl der Tornado-Aufklärungsflüge der Luftwaffe über Syrien (40 Prozent der Ziele ) und dem Irak (60 Prozent) im Januar und Februar 2016. Die Einsätze dauerten zusammen 402 Stunden. Die Daten werden 19 Staaten der Anti-IS-Koalition zur Verfügung gestellt. FLUG REVUE-Digital Holen Sie sich den kostenlosen Newsletter auf flugrevue.de und folgen Sie uns in den sozialen Netzwerken. www.flugrevue.de FLUG REVUE MAI 2016 3

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