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FLUG REVUE 05/2017

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News ZIVIL- UND

News ZIVIL- UND MILITÄRLUFTFAHRT Foto: Piotr Butowski CHINESISCHER STEALTH-FIGHTER Chengdu J-20 im Truppendienst China hat nach Angaben des staatlichen Fernsehsenders CCTV das neue Kampfflugzeug J-20 nun in den aktiven Dienst der Luftstreitkräfte übernommen. So weit bekannt sind neun Serienflugzeuge auf der Basis Dingxin im Einsatz. Dort wurden ein Dutzend neue Hangars gebaut. Darüber hinaus existieren acht Prototypen in unterschiedlichen Konfigurationen. Seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte der Stealth-Fighter im November 2016, als zwei Maschinen bei der Airshow in Zhuhai kurz in der Luft zu sehen waren. Die J-20 fliegt seit Januar 2011. Sie ist in der Größenklasse der F-22 angesiedelt und kann in einem internen Waffenschacht bis zu sechs Luft-Luft-Lenkwaffen großer Reichweite mitführen. Auch Bomben gehören zum Arsenal. Der genaue Einsatzzweck der J-20 ist unklar, doch spekuliert man, dass die Maschine auf lange Distanzen zum Beispiel gegnerische AWACS bekämpfen soll. Foto: Messe Berlin ILA wird 2018 vorverlegt Die Internationale Luftfahrtausstellung (ILA) findet im kommenden Jahr nicht wie zuletzt üblich im Juni, sondern schon vom 25. bis 29. April auf dem Berlin ExpoCenter Airport in Schönefeld statt. Mit der Vorverlegung greife man den Wunsch der Industrie auf, die Termindichte internationaler Messeereignisse im Jahr 2018 zu entzerren, erklärte die Geschäftsführung der Messe Berlin. Die ILA findet immer im selben Jahr statt wie die deutlich größere Farnborough International Airshow in England. Neben internationalen Ausstellern aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung, einem Static Display und einer täglichen Flugshow soll es auf der ILA auch wieder ein Konferenzprogramm zu aktuellen Themen und künftigen Herausforderungen der Branche geben. IAG gründet neue Tochter Level Langstrecken zum Niedrigpreis nimmt die neue IAG-Tochter Level im Juni ab Barcelona auf. Die Flotte besteht zunächst aus zwei Airbus A330, die mit 21 Sitzen einer Premium Economy Class und 293 regulären Economy-Sitzen ausgestattet sind. Als erste Ziele werden Los Angeles, San Francisco (Oakland), Punta Cana in der Dominikanischen Republik und Buenos Aires angesteuert. Die Preise beginnen ab 99 Euro für den einfachen Flug. Aufgabegepäck, Getränke, Speisen und Internet an Bord kosten extra. Anschlussflüge von und nach Barcelona soll die IAG-Niedrigpreistochter Vueling bereitstellen. IAG-Vorstandschef Willie Walsh kündigte bereits an, die neue Tochter Level künftig auch von weiteren europäischen Flughäfen aus starten zu lassen. Foto: IAG 12 FLUG REVUE Mai 2017 www.flugrevue.de

Foto: Boeing Weniger Ruß durch Biotreibstoffe Fünfjahresvertrag für AH-64E Boeing hat vom Pentagon erstmals einen Mehrjahresvertrag für den Kampfhubschrauber AH-64E Apache erhalten. Laut Angaben des Herstellers beträgt das Auftragsvolumen für 268 Maschinen rund 3,4 Milliarden Dollar (3,15 Mrd. Euro). Die 244 Kampfhubschrauber für die US Army werden aus vorhandenen Apaches entstehen, während es sich bei den 24 Exportmaschinen um Neubauten handelt. Sie sind für Saudi-Arabien vorgesehen, das von Boeing zudem AH-6i erhalten wird. Das Boeing-Werk in Mesa begann im Oktober 2011 mit der Lieferung der E-Version des Apache. Sieben Exportkunden haben sich für dieses Modell entschieden. Die US Army erhielt bisher 181 E-Modelle und plant den Kauf von 690 Apaches der neuesten Generation. Mit Hilfe von Flugversuchen haben das DLR, die NASA und der kanadische National Research Council herausgefunden, dass Biotreibstoffe die Rußpartikelemissionen eines Triebwerks reduzieren. Laut einer kürzlich erschienenen Studie, die auf den Forschungsflügen 2014 beruht, verringert eine Beimischung von 50 Prozent Biotreibstoff den Rußausstoß im Reiseflug um 50 bis 70 Prozent. Die Ergebnisse liefern laut DLR Anhaltspunkte für eine klimaverträgliche Entwicklung des Luftverkehrs. Gefährliche Wirbelschleppen Ein deutscher Business Jet musste notlanden, nachdem er am 7. Januar über dem Arabischen Meer auf Reiseflughöhe in die Wirbelschleppen eines 300 Meter höher entgegenkommenden Airbus A380 geraten war. Die Bombardier Challenger 604 auf dem Weg von Male nach Abu Dhabi verlor 3000 Meter Höhe und vollführte mehrere Rollen, bevor ihre Besatzung nach einem Triebwerksausfall die Kontrolle zurückgewann. Mehrere, nicht angeschnallte Insassen wurden verletzt. Die Challenger, angeblich wegen struktureller Überlastung ein wirtschaftlicher Totalschaden, konnte heil in Muskat landen. Weltweit erhöhten Flugsicherungsstellen als Vorsorgemaßnahme bereits ihre Sicherheitsabstände zu fliegenden A380 für den restlichen Verkehr. Foto: Airbus Foto: NASA ❱❱❱ kurz notiert Airbus Helicopters hat einen Auftrag für die Nachrüstung von 26 CH-53GS/ GE der Luftwaffe erhalten. Es geht um den Ersatz von nicht mehr verfügbaren Bauteilen durch neue Geräte. So soll der Betrieb der schweren Transporthubschrauber bis mindestens 2030 möglich werden. Die USAF hat einen Versuch durchgeführt, wie man die Vorflugkontrolle des C-17-Transporters durch eine kleine Drohne mit Kamera unterstützen kann. Es winkt eine Zeitersparnis. Eine Berliner Initiative zur Offenhaltung des Flughafens Tegel hat im März 247 000 Unterschriften eingereicht, mit denen ein Volksentscheid veranlasst werden soll. Nötig wären nur 174 000 Stimmen gewesen. Lufthansa hat angekündigt, ihre A350-Flotte in München auf mindestens 15 Flugzeuge aufstocken zu wollen. Bisher war die Stationierung von nur zehn der 25 bestellten Zweistrahler angekündigt worden. Triebwerkssparte von Safran legt zu Der französische Technologiekonzern hat im Geschäftsjahr 2016 seinen Umsatz um 1,6 Prozent auf 15,8 Milliarden Euro gesteigert. Vor allem die Triebwerkssparte trug mit rund 9,4 Milliarden Euro Umsatz zum Wachstum bei (plus 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Das künftige Zugpferd ist das LEAP-Triebwerk (Airbus A320neo, Boeing 737 MAX, Comac C919), das Safran gemeinsam mit GE Aviation im Konsortium CFM International herstellt. 2016 seien 108 LEAP gefertigt und 77 ausgeliefert worden. Auch die anhaltend stabile Nachfrage nach dem CFM56 (Airbus A320, Boeing 737) dürfte zum guten Ergebnis beigetragen haben. 2016 wurden 1693 CFM56 ausgeliefert, laut Safran ein Rekordwert. Im vergangenen Jahr gingen 876 Bestellungen für das Triebwerk ein. www.flugrevue.de FLUG REVUE Mai 2017 13

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