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FLUG REVUE 05/2017

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News ZIVIL- UND

News ZIVIL- UND MILITÄRLUFTFAHRT Foto: Embraer ROLL-OUT IN SÃO JOSÉ DOS CAMPOS Embraer E195-E2: Brasiliens größter Jet Am 7. März ist vor 7000 Gästen die erste Embraer E195-E2 hallenfertig geworden. Der gegenüber der heutigen E195 um drei Sitzreihen auf 41,5 Meter Rumpflänge gestreckte Zweistrahler ist mit modernsten PW1900G-Getriebefans ausgestattet. Der mit elektronischer Flugsteuerung arbeitende Jet, Listenpreis gut 60 Mio. Dollar, soll 20 Prozent günstigere Tripkosten erzielen als die Konkurrenzmuster. Maximal haben 146 Fluggäste, bei typischer Zweiklassenbestuhlung 120 Passagiere Platz. Die Reichweite der langen Brasilianerin steigt gegenüber der Vorgängergeneration um 800 Kilometer auf 4500 Kilometer. Embraer nutzt zwei Flugzeuge für die anstehende Erprobung und Zulassung: Ein Jet übernimmt aerodynamische Tests, der zweite Tests für die Kabinenzulassung. Der Jungfernflug wird voraussichtlich vor Jahresmitte erfolgen. Die erste Auslieferung plant Embraer im ersten Halbjahr 2019. RUAG eröffnet Werk in Ungarn Der Schweizer Staatskonzern RUAG erweitert seine Produktionskapazitäten im Bereich Flugzeugstrukturbau. Im ungarischen Eger wurde Anfang März der, nach Oberpfaffenhofen und Emmen, dritte Fertigungsstandort der Unternehmensdivision RUAG Aerostructures eingeweiht. In Ungarn werden Untergruppen für Airbus und Bombardier hergestellt, die dann in Oberpfaffenhofen weiterverarbeitet werden. Der neue Standort, der bis Jahresende 160 Mitarbeiter beschäftigen soll, dient damit laut RUAG als verlängerte Werkbank für das traditionsreiche Werk in Oberbayern. Man reagiere damit vor allem auf die steigenden Produktionszahlen bei Airbus, heißt es bei RUAG Aerostructures. Schärfere US-Handgepäckregeln Nur noch ein Mobiltelefon im Handgepäck in der Kabine gestatten die USA seit Ende März allen Passagieren auf Nonstopflügen von zehn Flughäfen in arabischen Staaten und der Türkei in die USA. Laptops, Kameras und andere Elektronik müssen im Gepäck aufgegeben werden. Grund sind Sicherheitsbedenken der US-Behörden, die Bomben anschläge befürchten. Großbritannien hat ähnliche Regeln eingeführt. Zivile Instandhaltung wächst Für den Triebwerkshersteller MTU Aero Engines ging es im Geschäftsjahr 2016 erneut aufwärts: Der Gewinn nach Steuern stieg um 13 Prozent auf 345,4 Mio. Euro, der Umsatz nahm um sieben Prozent auf 4,7 Mrd. Euro zu. Den mit 21 Prozent höchsten Umsatzzuwachs erzielte MTU in der zivilen Instandhaltung. Wichtigster Umsatzträger: das IAE V2500 des Airbus A320 (siehe Foto). Auch im zivilen Seriengeschäft machte das V2500 den größten Anteil aus, doch der Getriebefan PW1100G-JM (A320neo) gewinnt an Bedeutung. Für dessen Instandhaltung hat sich MTU mit Lufthansa Technik zusammengeschlossen. Das Joint Venture soll 2020 den Betrieb aufnehmen. Foto: MTU Aero Engines 6 FLUG REVUE Mai 2017 www.flugrevue.de

Windkanaltests mit Überschallflugzeug Die NASA und Lockheed Martin haben Ende Februar mit Windkanaltests für das künftige, leise Überschall-Testflugzeug QueSST (Quiet Supersonic Technology/leise Überschalltechnologie) begonnen. Acht Wochen lang wird ein verkleinertes QueSST-Modell im Glenn Research Center in Cleveland bei Windgeschwindigkeiten zwischen Mach 0.3 und 1.6 untersucht, um Erkenntnisse über Aerodynamik und Aspekte des Antriebssystems zu gewinnen. Die NASA hatte Lockheed Martin vor gut einem Jahr mit einem vorläufigen Entwurf für einen Überschalljet beauftragt, der durch eine spezielle Formgebung keinen charakteristischen Doppelknall beim Durchbrechen der Schallmauer erzeugt. Foto: NASA Foto: ANA A380 als Riesenschildkröte Flying Honu nennt ANA das mittels eines Wettbewerbs als Lackierung ihrer ersten A380 ausgewählte Schildkrötenmotiv des Künstlers Chihiro Masuoka. Der hawaiianische Begriff „Honu“ steht zugleich für Glück und Wohlstand. Vorbild ist die vom Aussterben bedrohte grüne Meeresschildkröte aus Hawaii, für deren Schutz ANA um Spenden wirbt. Ab Frühjahr 2019 soll der erste von drei ANA-Airbus-A380, MSN262 als JA381A zwischen Tokio und Honolulu pendeln. „Die Luft- und Raumfahrtindustrie ist ein bedeutender Treiber für Technologie und Innovationen – weit über die eigenen Branchengrenzen hinaus.“ Brigitte Zypries, Bundeswirtschaftsministerin „Addio Vandalos“ lautet die Aufschrift auf dieser Northrop F-5E der Fliegerstaffel 8 der Schweizer Luftwaffe. Damit wird auf die anstehende Auflösung der drei Tiger-Milizstaffeln und ihre Zusammenführung in einer Einheit angespielt. Die Fliegerstaffel 8 wurde 1925 aufgestellt und erhielt 1957 das ausgefallene Wappen mit einem roten Sägezahnfisch. Sie ist in Meiringen stationiert. Foto: Andreas Zeitler Helmdisplay für Leonardo-Helikopter Elbit Systems bietet sein Heli-Clear- Vision-System im zivilen Bereich nun für die Hubschrauber von Leonardo Helicopters an. Es unterstützt den Piloten bei extremen Wetterbedingungen und geringen Sichtweiten am Tag und in der Nacht, Hindernisse und Landeplatzbeleuchtungen leichter zu erkennen. Neben Flugdaten bekommt der Pilot auf dem Visier (Markenname „Skylens“) auch digitale Geländedaten und Bilder einer EVS-Kamera (Enhanced Vision System) eingespiegelt. Ähnliche Systeme gibt es auch für Verkehrsflugzeuge. Foto: Elbit www.flugrevue.de FLUG REVUE Mai 2017 7

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