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FLUG REVUE 05/2017

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Briefing Luft- und Raumfahrt von A bis Z FOLGE 025 ACARS VHF-Station Provider Flugbetriebszentrale Es ist so etwas wie SMS für Verkehrsflugzeuge: das Aircraft Communications Addressing and Reporting System (ACARS). Über das in den 1970er Jahren von der US-Firma ARINC (heute Rockwell Collins) entwickelte digitale Datenfunksystem können kurze Textnachrichten zwischen Airlinern und Bodenstationen versendet werden. ACARS-Nachrichten umfassen maximal 220 Zeichen und werden unter anderem zwischen Crew und Flugsicherung ausgetauscht, um Freigaben zu erbitten und zu geben. Sie machen laut Rockwell Collins allerdings nur etwa 20 Prozent der Milliarden von Flugbetriebsnachrichten jährlich aus. Den weitaus größeren Teil nimmt die Kommunikation zwischen Piloten und Flugzeug auf der einen und Airlines auf der anderen Seite ein. Vom Flugzeug automatisch gesendet werden beispielsweise sogenannte OOOI-Nachrichten (out of the gate, off the ground, on the ground, into the gate), die über die aktuelle Phase eines Fluges Auskunft geben. Ebenfalls automatisch meldet das Flugzeug in regelmäßigen Abständen seine Position, Windinformationen, verbleibende Treibstoffmenge und detaillierte Triebwerksreports an die Flugbetriebszentrale. Solche Nachrichten werden unter anderem für die Reparatur- und Wartungsplanung verwendet. Hauptsächlich sind sie aber für die Flugdienstberater der jeweiligen Airline bestimmt, die so den Flug überwachen können. Für ein durchgehendes Echtzeit-Tracking ist ACARS allerdings nicht konzipiert. Umgekehrt kann die Airline vom Boden ins Flugzeug Wetterdaten und aktualisierte Flugpläne schicken. Über eine HF-Station Flugsicherung Bodenstationen ACARS arbeitet über Land im Ultrakurzwellenbereich (Very High Frequency, VHF), über dem Meer mit Satellitenfunk im L-Band und über den Polen mit Kurzwellen (High Frequency, HF). Automatisch gesendeter OOOI-Report Flugzeug von American Airlines verlässt Gate 0507 in San Francisco, muss aber aus in dieser Nachricht nicht genannten Gründen wieder zurückkehren, diesmal an Gate 0516. .N330AAQG Flugzeugkennung 3115AA001SFO05070516 Nachrichtensequenz* Flugnummer Nachrichtentyp Abflug-Airport verlassenes Gate * In Minuten und Sekunden nach der vollen Stunde Rückkehr zu Gate Schnittstelle gelangen die Informationen in das Flight Management System (FMS, siehe FR 02/16). Die Piloten können auch manuell Nachrichten an die Betriebszentralen senden und beispielsweise Informationen über Verspätungen übermitteln oder den Status von Anschlussflügen abfragen. Um ACARS-Nachrichten senden und empfangen zu können, müssen Flugzeuge mit einem entsprechenden Transceiver und einer Communications Management Unit (CMU) ausgestattet sein. Die CMU entscheidet, über welchen Übertragungsweg die Datenpakete laufen, zudem dient sie als Schnittstelle zu einem Ein- und Ausgabegerät mit Bildschirm und Tastatur im Cockpit. Über einen kleinen Printer kann sich die Crew die Nachrichten auch ausdrucken. Ursprünglich sollte ACARS die vor allem in der Nähe von Flughäfen stark beanspruchten Sprechfunkfrequenzen entlasten. Allerdings hat auch die Zahl der ACARS-Nachrichten in den vergangenen Jahrzehnten zugenommen. Die Provider arbeiten daran, ACARS-Nachrichten künftig mithilfe des Internet-Protokolls (IP) über Satelliten zu übertragen. So könnten Daten schneller, kostengünstiger und in größeren Mengen gesendet und empfangen werden. FR ULRIKE EBNER www.flugrevue.de FLUG REVUE Mai 2017 67

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