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FLUG REVUE 06/2015

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IATA-Satistik: Wie sicher ist fliegen? Bombardier unter Zeitdruck: Cseries im Flugtest Boeing 747-8: Neue Nachfrage für den Jumbo?

Technik Aircraft

Technik Aircraft Interiors Expo 2015 Porzellan in der First Class, Plastik in der Economy – auf der WTCE gibt es das volle Programm. Heiß begehrt sind die Crystal Cabin Awards. In der Branche heißen sie nicht umsonst bieten wollen – und können. Einerseits stehen die Airlines in einem unbarmherzigen Konkurrenzkampf untereinander und versuchen, sich mit allen Mitteln gegenseitig die Fluggäste abzujagen. Da gehört eine komfortable Kabinenausstattung samt Film, Fernsehen oder Computerspielen einfach dazu. Der Kunde soll sich schließlich wohlfühlen und möglichst beim nächsten Mal wieder mit dieser Airline fliegen, doch muss das alles für ihn auch bezahlbar sein. HOCHWERTIGE AUSSTATTUNG SCHON IM BILLIGFLIEGER Andererseits muss der Kunde nach dem Flug das Gefühl haben, bequem geflogen zu sein sowie einen guten Service und kurzweilige Unterhaltung genossen zu haben, und das zu einem möglichst günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis. Das gleicht für manchen Einkäufer der Quadratur des Kreises. So kann man im Billigflieger ganz sicher nicht verlangen, dass je- Im Rumpfheck wird es zu eng für drei Sitze, aber für einen übergewichtigen Passagier ist noch genügend Platz. Schaum ist nicht gleich Schaum, wie dieser Pilotensitz ohne den Bezug beweist. Zum Komfort gehört auch eine ausgeklügelte Temperaturund Geräuschdämmung. 68 FLUG REVUE JUNI 2015 www.flugrevue.de

der Passagier seinen eigenen Monitor samt abwechslungsreichem Programm vorfindet, doch ist die Ausstattung der Sitze mit Anschlüssen für Ladegeräte oder USB-Kabel mittlerweile Standard. Auf diese Weise können die Passagiere ihre eigenen Geräte nutzen, gewohnte Spiele spielen, die Lieblingsmusik hören und so weiter. Beim Durchwandern der übrigen vier Hallen entsteht der erste, oberflächliche Eindruck, man befinde sich auf einer Messe für Passagier- oder Crewsitze, doch dieser Eindruck trügt. Natürlich sind die Großen der Branche breit vertreten, doch gibt es mittlerweile eine ganze Reihe kleinerer Anbieter, die mit innovativen Ideen oder Materialien ihre Marktnische finden. Interessant sind vor allem die Kombinationen mit IFE- Systemen und auch die mögliche Neuaufteilung der Kabine. So fand das Space-Flex-Konzept von Airbus große Beachtung, bei dem beispielsweise die für Kurzstrecken überdimensionierte Galley im Heck der A320-Familie verkleinert wird. Dadurch entsteht entweder Platz für drei zusätzliche Sitze oder für mehr Beinfreiheit. Hochgradig interessant fanden Airline-Vertreter auch die Airbus-Idee einer Unterteilung der Economy Class in drei Segmente. Diese werden „Budget“, „Comfort“ und „Premium“ genannt, bieten elf, zehn oder neun Sitze „Kabinen-Oscars“. Ausgezeichnet: ein teildurchsich tiger Film von SABIC, der zur Verdunkelung genutzt werden kann. Beim Fünf-Klassen-Modell von Airbus gibt es im untersten Preissegment elf Sitze in einer Reihe. Spiegeleier zum Frühstück? Ein Steak zum Mittagessen? Mit dieser Pfanne ist alles möglich. Fotos: Matthias Gründer, Hamburg Aviation www.flugrevue.de FLUG REVUE JUNI 2015 69

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