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FLUG REVUE 06/2015

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IATA-Satistik: Wie sicher ist fliegen? Bombardier unter Zeitdruck: Cseries im Flugtest Boeing 747-8: Neue Nachfrage für den Jumbo?

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News ZIVIL- UND MILITÄRLUFTFAHRT Foto: Airbus TRIEBWERKE FÜR DIE LETZTEN 50 AIRBUS A380 Emirates wechselt zu Rolls-Royce Für ihre letzten 50 von 140 seit längerem fest bestellten Airbus A380-800 wechselt Emirates den Triebwerkslieferanten. Die Fluggesellschaft bedachte Rolls- Royce überraschend mit dem Auftrag für Trent-900-Triebwerke im Wert von 8,7 Mrd. Euro, dem größten Einzelauftrag in der Geschichte von Rolls-Royce. Bisher hatte Emirates alle ihre A380 mit Triebwerken der Engine Alliance ausgestattet. Der neue Triebwerkslieferant könnte für Emirates auch eine Schlüsselrolle bei der von der Airline erhofften Modernisierung der A380 mit neuen Triebwerken spielen. Emirates hatte dafür schon Trent-Triebwerke der aktuellen Generation von Boeing 787 und A350 als Wunschmotorisierung ins Spiel gebracht. Möglichst schon Anfang des nächsten Jahrzehnts will die Fluggesellschaft diese nächste Variante einsetzen. Der Triebwerks-Großauftrag dürfte helfen, dafür den Weg zu bereiten. KF-X: KAI und Lockheed Martin ausgewählt Die südkoreanische Beschaffungsbehörde DAPA wählte am 31. März Korea Aerospace Industries und Lockheed Martin für die Entwicklung eines neuen Kampfflugzeugs aus, das 2025 in Dienst gehen soll. Für das KF-X-Programm hatten am 24. Februar auch Korean Air und Airbus Defence & Space einen Vorschlag vorgelegt. Bis Mitte des Jahres sind nun abschließende Verhandlungen geplant. Der Entwicklungsvertrag hat ein Volumen von etwa sieben Milliarden Euro. 60 Prozent davon wird Südkorea beitragen, 20 Prozent Indonesien und 20 Prozent die Firmen selbst. Der Bedarf liegt bei höchstens 200 Flugzeugen. Foto: KAI Foto: Embraer Größter E-Jet-Betreiber in Europa Air France KLM hat 17 weitere E-Jets bei Embraer bestellt und wird mit 71 Exemplaren der größte Betreiber der Regionaljet-Familie in Europa. KLM Cityhopper erhält 15 E175 und zwei E190. Sie ergänzen die 28 E190, die sich bereits bei der KLM-Regionaltochter in Dienst befinden und ersetzen die restlichen 19 Fokker 70. Der Auftrag schließt außerdem Optionen für 17 weitere E-Jets ein, die an die Air-France-Tochter HOP! gehen könnten. 8 FLUG REVUE JUNI 2015 www.flugrevue.de

Foto: Boeing Zweiter Dreamliner fliegt ins Museum Das Pima Air Museum in Tucson hat von Boeing den zweiten Dreamliner-Prototyp, ZA002 (Foto vom Erstflug 2009), als Dauerleihgabe erhalten. Dieser war vor allem für Systemtests im Einsatz. Auch in Seattle steht mittlerweile ein Dreamliner (ZA003) im Museum. Der erste 787-Prototyp, ZA001, ist derzeit noch eingelagert, aber schon für das US-Luftfahrtmuseum in Washington, D.C., reserviert. Helmdisplay Foto: Elbit Elbit Systems wird sein CHDTS (Color Helmet Display and Tracking System) für Tests in der MH-60S Seahawk an die US Navy liefern. Das Helmdisplay wird im Rahmen der Erprobung des Bewaffnungsrüstsatzes für den Marinehubschrauber geprüft. Es bietet der Crew farbige Symbole für diverse Flugdaten, so dass sie nicht auf das Instrumentenbrett schauen müssen. Zudem kann dank des integrierten Helmtrackers der Sensorbehälter im Bug der MH-60S gesteuert werden. Beim Waffeneinsatz werden Zielsymbole eingespiegelt, was die Genauigkeit erhöht. Schweiz reduziert F-5-Flotte Nachdem bei 16 ihrer Tiger II Risse in der tragenden Struktur gefunden wurden, wird die Schweizer Luftwaffe künftig nur noch 26 der Kampfjets betreiben. Die Maßnahme ermöglicht Einsparungen. Dennoch werden notwendige Reparaturen rund eine Million Franken kosten, so das Verteidigungsministerium in Bern. Bei Kontrollen der 36 noch regelmäßig geflogenen F-5E/F wurden bei 16 Jets Risse festgestellt. Sechs Tiger-Einsitzer sollen repariert und weiter betrieben werden. Da die Anzahl der Standplätze bei der Industrie begrenzt ist, wird die Reparatur voraussichtlich bis Ende erstes Quartal 2016 dauern. Verteidigungsminister Maurer will nun einen neuen Anlauf für die Beschaffung von Kampfflugzeugen nehmen. „Mehr Sitze ... bringen 20 Mio. Dollar Mehreinnahmen jährlich Frank Vermeire, für jede A380“ A380-Marketingchef bei Airbus Plan für europäische Drohnenentwicklung Beim 17. Deutsch-Französischen Ministerrat in Berlin wurde am 31.März die Absicht bestätigt, „gemeinsam mit Italien … im Zeitraum 2020 bis 2025 eine neue Generation europäischer Drohnen zu entwickeln“. Damit kommt ein von Airbus Defence & Space, Alenia Aermacchi und Dassault Aviation seit Juni 2013 gefordertes Programm für ein „MALE 2020“ ein Stück voran. Es wird nun erwartet, dass die drei Regierungen auf der Paris Air Show im Juni eine „technische Vereinbarung“ unterzeichnen, um eine erste Studi zu beginnen, die aus Sicht von Dassault „ein paar Dutzend Millionen Euro“ kosten wird. Den drei Firmen geht es darum, Entwicklungskapazitäten und Know-how im Militärflugzeugbereich zu erhalten. Die MALE 2020 soll auch bewaffnungsfähig sein. Foto: Airbus Defence & Space A400M der Luftwaffe fliegt nach Afrika Im Rahmen der Einsatzprüfung des neuen Transporters der Luftwaffe hat das LTG 62 am 31. März den ersten Auslandsflug mit der A400M durchgeführt. Er ging gleich nach Dakar. Die A400M schaffte die Strecke von Wunstorf über Frankreich, Spanien, Marokko und entlang der afrikanischen Westküste am 31. März nonstop in sieben Stunden und 15 Minuten. Sie war damit um ein Vielfaches schneller und effizienter als die Transall. Als Fracht war ein Wasserversorgungssystem Waterclean 3000 von Kärcher an Bord, das an die senegalesische Armee übergeben wird. Im Netz FLUG REVUE-Newsletter unter www.flugrevue.de/newsletter Foto: Luftwaffe/Breuer www.flugrevue.de FLUG REVUE JUNI 2015 9

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