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FLUG REVUE 07/2015

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Paris Air Show: Alles zur wichtigsten Luftfahrtmesse des Jahres Regierungsjets: So reisen die Mächtigen Gemanwings-Absturz: Neue Erkenntnise aus der Auswertung des Flugdatenrekprders

Take-Off

Take-Off Regierungsflugzeuge Das Fürstentum Monaco betreibt eine Falcon 7X als regierungseigenen Jet. Oman hat in seiner Flotte auch kleinere Jets wie diese Gulfstream GIV. Die Niederlande setzen mit der Fokker 70 auf ein nationales Produkt. Häufig haben Staaten Mischflotten aus verschiedenen Flugzeugmustern für ihre Transportbedürfnisse im Einsatz. Neben umgebauten Verkehrsflugzeugen ist auch eine Vielzahl von Business Jets aller Größen im staatlichen Auftrag unterwegs. Sie sind flexibler im Einsatz, da sie mit kürzeren Pisten auskommen, günstiger im Betrieb sind als Airliner und werden gebraucht, wenn nur kleine Delegationen oder Einzelpersonen transportiert werden müssen. Nicht selten sind sie auch als Ambulanzjets nutzbar. Die Flugbereitschaft des Bundesverteidigungsministeriums setzt neben den Airbus-Flugzeugen auch vier Bombardier Global 5000 als diplomatisches Werkzeug ein. NATIONALES PRESTIGE SPIELT AUCH EINE ROLLE Bei der Beschaffung von Flugzeugen für die Staatsoberhäupter spielen neben den technischen Anforderungen und den Flugleistungen oft auch nationale Interessen eine Rolle, denn schließlich steigt bei einem Staatsbesuch vor laufenden Kameras auch das Staatsoberhaupt aus dem Flugzeug und bekennt sich so zu dem nationalen Produkt. Der heutige holländische König Willem-Alexander steuerte, als er noch nicht Staatsoberhaupt war, manchmal die Fokker 70 auf Staatsbesuchen selbst. Frankreichs Präsident fliegt in Europa regelmäßig in einer Falcon 7X und bei Interkontinentalreisen mit seinem Airbus A330-200. Allerdings kosten die staatlichen Flugzeuge aufgrund der erforderlichen Umrüstungen häufig ein Mehrfaches ihrer zivilen Gegenstücke. Auch dauert die Modifikation der Flugzeuge zum Teil Jahre. Allein der Umbau der beiden Airbus A340 der Flugbereitschaft von Lufthansa Technik in Hamburg hat je 21 Monate in Anspruch genommen. Neben der Lufthansa Technik hat auch das zum General-Dynamics-Konzern gehörende Unternehmen Jet Aviation in Basel eine große Erfahrung in der Ausrüstung von Regierungsmaschinen. Spezielle Kommunikationseinrichtungen, Selbstschutzausrüstungen, Freund-Feind-Erkennungssysteme und andere Spezialeinbauten treiben die Kosten für die Anschaffung und den Betrieb dieser Flugzeuge in die Höhe. Besonders sparsam zeigten sich die Schweizer, als sie 2013 Ersatzbedarf für ihre Falcon 50 sahen. Die Maschine hatte 32 Jahre im Dienst der Eidgenossen gestanden und wurde gegen eine Falcon 900EX getauscht. Die neue Maschine war gerade einmal fünf Jahre alt und hatte zuvor als Regierungsflugzeug von Monaco ihren Dienst getan. FR 22 FLUG REVUE JULI 2015 Fotos: Timo Breidenstein / Simon Ciaralli AirTeamImages, Konstantin von Wedelstädt

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