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FLUG REVUE 07/2015

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Paris Air Show: Alles zur wichtigsten Luftfahrtmesse des Jahres Regierungsjets: So reisen die Mächtigen Gemanwings-Absturz: Neue Erkenntnise aus der Auswertung des Flugdatenrekprders

Paris Air Show-Extra

Paris Air Show-Extra Dassault Rafale einer Version der AASM-Familie von Sagem. Diese Präzisionsbombe verfügt über eine Kombination von Lasersensor und INS/GPS, so dass Einsätze bei jedem Wetter möglich sind. Ein Vorteil der SBU-54 ist es, Ziele auch 90 Grad quer zur Flugrichtung ansteuern zu können. AASM-Varianten mit INS/GPS (SBU-38) und Wärmebildsensor/INS/GPS (SBU-64) sind bereits an der Rafale im Einsatz. Weitere Verbesserungen der Rafale F3R betreffen die Erweiterung der Link-16-Datenfunk- Funktionalitäten, die Einführung eines automatischen Systems, um im Tiefflug Kollisionen mit Hindernissen zu vermeiden (AGCAS = Automatic Ground Collision Avoidance System) und Anpassungen beim EloKa-System Spectra. Auch die Tolerenaz des RBE2-Radars gegen Störversuche soll erhöht werden. Auf der Ausstattungsliste der Rafale F3R steht der Zielsuchbehälter TALIOS (Targeting Long-Range Optronics System) von Thales, dessen Entwicklung im Februar 2013 in Auftrag gegeben wurde. Die Form wird zwar dem aktuellen Damoclès entsprechen, aber die Sensoren werden deutlich höher auflösen und eine größere Reichweite bieten. Auch Luft- Luft-Betriebsarten sind vorgesehen. Die Flugerprobung des TALIOS soll Ende 2015 zunächst an einer Mirage 2000D beginnen, bevor ab Mitte 2016 Tests an der Rafale durchgeführt werden. Wichtig ist die Qualifikation bei extremen Flugmanövern und bei Starts- und Landungen auf Flugzeugträgern. Neben der Einführung von TALIOS soll der Aufklärungsbehälter Reco NG modernisiert werden. Außerdem wird ein neuer Luftbetankungsbehälter (Narang = Nacelle de ravitaillement en vol de nouvelle génération) für die Rafale M benötigt. Dessen Flugerprobung soll Ende 2015/Anfang 2016 beginnen. Die Ingenieure von Dassault sind also gut beschäftigt. Neben den aktuellen Aufgaben haben sie darüber hinaus bereits Der erste Meteor- Versuchsschuss über Biscarrosse im April. den Standard F4 im Blick, der etwa NEUE WAFFEN UND 2023 qualifiziert werden könnte. Die Überlegungen betreffen eine SENSORBEHÄLTER neue Luft-Luft-Lenkwaffe als Nachfolger der Mica IR/EM, neue Betriebsarten für das RBE2-Radar, besseren Datenaustausch mit Flugzeugen und Kommandostellen auch über Satellitenfunk und eine Modernisierung der Systeme für die elektronische Kampfführung. Mit solch klaren Entwicklungsperspektiven hofft man bei Dassault, die Rafale langfristig attraktiv zu halten. Sollten Muster wie Eurofighter, F-16, F-18E/F und F-15 keine substanziellen neuen Aufträge erhalten, könnte der französische Kampfjet neben der Gripen die einzige westliche Alternative zur Lockheed Martin F-35 zu bieten. Dies ist für Länder interessant, die sich nicht in die Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten begeben wollen. FR Bei Angriffseinsätzen fliegt die Rafale Paveway-Bomben oder AASM plus Luft-Luft-Lenkwaffen. Die AASM von Sagem wird mit diversen Sensoren und Steuereinheiten gebaut. Der Zielsuchbehälter Damoclès entspricht nicht mehr dem heutigen Stand und soll durch TALIOS ersetzt werden. Fotos: Armée de l‘Air /C. Amboise, DGA, Henri-Pierre Grolleau 48 FLUG REVUE Paris Air Show-Extra 2015 www.flugrevue.de

Den Fortschritt erleben. Besuchen Sie uns auf der Paris Air Show 2015 15. – 21. Juni Standnummer 276, Halle 2A Die Liebherr-Aerospace & Transportation SAS, Toulouse (Frankreich), ist eine von elf Spartenobergesellschaften der Firmengruppe Liebherr und koordiniert alle Aktivitäten in den Bereichen Aerospace und Verkehrstechnik. Liebherr ist ein führender Zulieferer von Systemen für die Luftfahrtindustrie mit mehr als fünf Jahrzehnten Erfahrung. Das Spektrum von Liebherr- Luftfahrtausrüstungen für den zivilen und militärischen Bereich umfasst Flugsteuerungen und Betätigungssysteme, Fahrwerke, Luftsysteme sowie Getriebe. Eingesetzt werden diese Systeme in Großraumflugzeugen, Zubringerflugzeugen und Regionaljets, Business Jets, Kampfflugzeugen, Militärtransportern, militärischen Trainingsflugzeugen sowie in zivilen und militärischen Hubschraubern. Die Liebherr-Sparte Aerospace und Verkehrstechnik beschäftigt rund 4.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und verfügt über vier Produktionsstätten für Luftfahrtausrüstungen in Lindenberg (Deutschland), Toulouse (Frankreich), Guaratinguetá (Brasilien) und Nizhny Novgorod (Russland). Diese Werke bieten einen weltweiten Service mit zusätzlichen Stützpunkten in Saline (Michigan, USA), Seattle (Washington, USA), Montreal (Kanada), São José dos Campos (Brasilien), Hamburg (Deutschland), Moskau (Russland), Singapur, Shanghai (China) und Dubai (VAE). Liebherr-Aerospace & Transportation SAS 408 avenue des Etats-Unis 31016 Toulouse Cedex 2, France Tel.: +33 5 61 35 28 28 E-Mail:: info.aer@liebherr.com www.liebherr.com Die Firmengruppe

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