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FLUG REVUE 07/2015

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Paris Air Show: Alles zur wichtigsten Luftfahrtmesse des Jahres Regierungsjets: So reisen die Mächtigen Gemanwings-Absturz: Neue Erkenntnise aus der Auswertung des Flugdatenrekprders

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News ZIVIL- UND MILITÄRLUFTFAHRT ERPROBUNG MIT CFM-TRIEBWERK Airbus A320neo fliegt mit LEAP-1A Am 19. Mai startete der erste Airbus A320neo mit dem LEAP-1A-Triebwerk in Toulouse zu seinem Jungfernflug. Am Steuer des dritten Prototyps der neuen A320-Generation (Kennung F-WNEW, MSN6419) waren die Testpiloten Philippe Perrin und Malcolm Ridley. Sie wurden von den Flugtestingenieuren Jean-Michel Pin, Tuan Do und Philippe Pupin begleitet. Der Flug dauerte vier Stunden und 25 Minuten. Dabei erreichte der Airliner die maximale Flughöhe von 39 000 Fuß. Mit dem Erstflug des LEAP befinden sich beide Triebwerksvarianten im Flugtest an der A320neo. Neben dem LEAP-1A von CFM International wird auch der PW1100G-JM-Getriebefan von Pratt & Whitney angeboten. Dessen Erstflug an der A320neo erfolgte am 25. September 2014. Im Gegensatz zum Geared Turbofan (GTF) verfügt das LEAP nicht über ein Untersetzungsgetriebe. Foto: Airbus/Pigeyre Foto: Saab MIDCAS-Programm: Flugtests abgeschlossen Ein Kollisionsvermeidungssystem, mit dem ein unbemanntes Fluggerät im normalen Luftraum betrieben werden kann, hat umfangreiche Tests abgeschlossen. Die Versuche wurden ab Dezember 2014 mit einem Sky-Y-Modell von Alenia Aermacchi von Grazzanise aus durchgeführt. Das MIDCAS-Konsortium, an dem unter Führung von Saab elf Firmen beteiligt sind, prüfte dabei das Ausweichverhalten des Systems. Inputs gab es sowohl durch eigene TV- und IR- Sensoren im Bug als auch durch Daten der IFFund ADS-B-Empfänger. Training in Singapur Airbus Asia Training Center nennt sich ein neues Joint Venture von Airbus und Singapore Airlines in Singapur. Acht Full-Flight-Simulatoren (vier A350, zwei A320, eine A380 und eine A330) sollen am Seletar Aerospace Park bis Anfang 2016 installiert werden, um dort Type-Rating-Kurse und wiederkehrende Überprüfungen von Piloten durchzuführen. Bis zu 10 000 Kursteilnehmer pro Jahr können betreut werden. Airbus will mit dem neuen Trainingszentrum dichter an die Heimatmärkte der Kundenairlines rücken, um diesen eine lange Anreise ihres Personals zu ersparen. Piloten bildet der Flugzeughersteller bereits in Toulouse, Miami und Peking aus. Foto: Airbus Helikopter- Kooperation China und Russland wollen bei der Entwicklung eines neuen Mehrzweck- Schwerlasthubschraubers (Advanced Heavy Lift) zusammenarbeiten. Ein entsprechendes Rahmenabkommen wurde von Russian Helicopters und AVIC am 8. Mai im Kreml unterzeichnet. Ins Auge gefasst ist ein AHL mit einer maximalen Abflugmasse von 38 Tonnen und einer Außenlastkapazität von 15 Tonnen (10 Tonnen in der Kabine). Bis 2040 könnte in China für ein solches Muster ein Bedarf von über 200 Maschinen bestehen, so die Hoffnung. 8 FLUG REVUE JULI 2015 www.flugrevue.de

Foto: Benoit Denet Zulassung für H145M Mit der „fristgerechten“ zivilen Zulassung der neuen Militärversion der H145 ist laut Airbus Helicopters „der Weg frei für die militärische Zulassung und die Auslieferung der ersten beiden Exemplare … noch vor Jahresende“. Erstkunde der H145M (früher EC645 T2) ist die Luftwaffe, die 15 Maschinen für die Unterstützung von Spezialkräften bestellt hat. Die Lieferungen der H145M für den zweiten Kunden, die thailändische Marine, beginnen 2016. Mit dem Weg über eine zivile Zulassung für den Hubschrauber setzte das Unternehmen auf „eine risikoarme und kostengünstige Lösung. Dadurch wird eine militä rische Zulassung vermieden, die hohe Kosten und einen Doppelaufwand bedeutet hätte“. Wiedergeburt einer alten Technik Die belgischen Luftstreitkräfte haben in Kleine Brogel die neue Bemalung ihrer F-16AM- Demomaschine (FA-123) vorgestellt. Der Fighter wird in dieser Saison von „Gizmo“ De Moortel geflogen. Er ist für mehr als ein Dutzend Shows in Europa gebucht und wird auch in Fairford zu sehen sein. Erfolgreich abgeschlossen haben NASA-Ingenieure eine Reihe von Flugtests mit einer Gulfstream III, die statt konventioneller Klappen an der Tragflügelhinterkante mit flexiblen Flächen ausgerüstet ist. Die Flüge fanden im Rahmen des Forschungsprogramms ACTE statt (Adaptive Compliant Trailing Edge), in dessen Rahmen neue technische Lösungen für leisere und umweltfreundlichere Flugzeuge entwickelt werden sollen. Die Bewegung der flexiblen Sektoren soll eine Verbesserung der aerodynamischen Effizienz und eine Verringerung des Fluglärms ergeben, weil hierbei unter anderem keine Spalte entstehen. Das als „Verwindung“ bezeichnete Verfahren kam bereits vor Erfindung von Klappen und Querrudern zum Einsatz. Irland mit weiterer Länderkennung Die Irish Aviation Authority hat ein eigenes Kennzeichen geschaffen, das für Flugzeuge mit mehr als 5,7 Tonnen MTOW reserviert ist. Das gab die Firma International Aviation Service Center (IASC) aus Shannon auf der Geschäftsluftfahrtmesse EBACE in Genf bekannt. Sie wurde von der irischen Luftfahrtbehörde als primärer Marketingpartner für diese Kennzeichen ausgewählt. Bislang haben in Irland registrierte Flugzeuge immer Kennzeichen getragen, die mit den Buchstaben „E“ und „I“ beginnen. Danach folgen ein Bindestrich und drei weitere Buchstaben. Das neue Kennzeichen beginnt mit der Buchstabenkombination „EJ“, gefolgt von einem Bindestrich und vier weiteren Buchstaben. Irland lockt ausländische Flugzeugbesitzer mit niedrigen Versicherungsbeiträgen, Steueranreizen und einfachen Verwaltungsprozessen. Foto: Airbus Helicopters/Charles Abarr „Guter Service verkauft Flugzeuge, weil die Kunden sich erinnern“ Foto: NASA Larry Flynn, Präsident Gulfstream Aerospace www.flugrevue.de FLUG REVUE JULI 2015 9

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