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FLUG REVUE 07/2015

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Briefing Luft- und Raumfahrt von A bis Z FOLGE 004 RNAV In den Anfängen des Instrumentenflugs „hangelten“ sich die Piloten entlang ihres Kurses von Funkfeuer zu Funkfeuer. Zunächst per Mittelwellen-, dann auch per UKW-Sender. Letztere sind genauer, haben aber eine kürzere Reichweite. Seit den 60er Jahren ermöglichten dann bordgestützte Trägheitsnavigationssysteme (INS) und später auch die Satellitennavigation (GPS) eine neue, wesentlich genauere Form der Navigation, unabhängig von Navigationsmitteln am Boden. Für diese Bedingungen wurde die Area Navigation (RNAV) oder auch Flächennavigation entwickelt. RNAV ermöglicht einem Flug, einen direkten Kurs einzuschlagen. Statt im Zickzack auf Luftstraßen über die verfügbaren Funkfeuer geht es auf dem Großkreis zum Ziel. Im Idealfall kann man dadurch die Kapazität des Luftraums wesentlich besser ausnutzen, den Flugverkehr entzerren und die Flüge sicherer, kürzer, wirtschaftlicher und umweltverträglicher machen. Voraussetzung dafür ist, dass der Luftraum auch uneingeschränkt nutzbar ist und nicht etwa, wie oft in Europa, durch größere militärische Sperrgebiete blockiert wird. Technisch gesehen sind RNAV-Verfahren und -Geräte heute derartig hoch entwickelt, dass man an vielen Orten auch Landeanflüge mit hoher Genauigkeit unabhängig von der Ausstattung von Flughäfen durchführen kann. Dies hilft beim sicheren Allwetter-Flugbetrieb vor allem abseits der großen Verkehrsflughäfen. Für die Höhenführung binden Verkehrsflugzeuge barometrische Informationen aus dem Höhenmesser direkt X X 2 X X X 2 X 95 % } Genauig- } Genauig- 95 % } 95 % } Genauig- 95 % Genauig- } } seitliche Schutzzone seitliche Schutzzone RNP-RNAV-Arten in den USA ins RNAV-System ein oder nutzen Satellitenempfänger, deren Genauigkeit durch Referenzsender am Boden verbessert wird. Diese ständige Kontrolle der tatsächlich erreichten Genauigkeit ist auch der Kern des Konzepts Required Navigation Performance (RNP). Je nach Typ muss mit 95-prozentiger Genauigkeit eine Position auf 2 NM (3,704 km), 1 NM (1,852 km) oder sogar 0,3 NM (0,555 km) genau bestimmt werden können. Je nach RNP-Kategorie werden durch Verdoppelung des jeweiligen Wertes zusätzliche seitliche Schutzabstände zum restlichen Flugverkehr abgeleitet (siehe Grafik). RNP-Verfahren ermöglichen dank ihrer Genauigkeit auch gebogene Landeanflüge, etwa in engen Gebirgstälern, und das Umfliegen besonders lärmsensibler Bereiche in Ballungsräumen. Künftig wird sogar noch die Zeitachse als sogenannte „4D RNAV“ berücksichtigt. FR SEBASTIAN STEINKE Navigations- zusätzliche Anwendung/ genauigkeit seitliche RNP RNAV Typ typischer Bereich (95% zuverlässig) Schutzzone RNP – 2 RNAV Reiseflug 2 NM +/- 4 NM RNP – 1 RNAV Nahbereich, Flughafen 1 NM +/- 2 NM RNP – 0.3 RNAV Landeanflug 0,3 NM +/- 0,6 NM Quellen: ICAO Im oberen Luftraum kann es auf den Luftstraßen eng zugehen. Hier sind gleich drei Flüge parallel über Südosteuropa unterwegs in Richtung Antalya. Mit RNAV-Verfahren und direkten Kursen lässt sich die Kapazität des Luftraums erhöhen. Foto: Niels Herbrich www.flugrevue.de FLUG REVUE JULI 2015 83

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