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FLUG REVUE 09/2016

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Jubiläum 60 Blick in

Jubiläum 60 Blick in die Zukunft Jahre Von ULRIKE EBNER, SEBASTIAN STEINKE und KARL SCHWARZ Wie fliegen wir In den letzten 60 Jahren hat die Luft- und Raumfahrt eine rasante Entwicklung genommen. Geht es so weiter? Wir haben nach Antworten auf die Frage gesucht, wie wir in 60 Jahren fliegen. WIE SEHEN DIE FLUGZEUGE DER ZUKUNFT AUS? Fotos: NASA Riesige Nurflügler, Flugzeuge mit zwei übereinanderliegenden Tragflächen, die an den Enden miteinander verbunden sind, sogenannte Boxed Wings, oder Airliner mit ganz schmalen, am Rumpf abgestrebten Flügeln: Es gibt zahlreiche Konzepte für künftige Flugzeuge. Die Ziele sind dabei immer dieselben: weniger Treibstoffverbrauch, Lärm und Schadstoffemissionen. Dazu sollen auch leichte und intelligente Materialien beitragen, die beispielsweise Belastungen messen und ihre Form ändern können. Das „Bauhaus Luftfahrt“ hat auf der ILA 2016 den Entwurf eines 60-Sitzers für den innerstädtischen Betrieb im Jahr 2040 vorgestellt. Der „CityBird“ hat tief sitzende Flügel und Ein zweistrahliges „Boxed Wing“- Konzept von Lockheed Martin. „Composite Cycle“-Triebwerke, eine Kombination aus Turbofan und Kolbenmotor. Das kurzstartfähige Flugzeug könnte direkt in Ballungsgebieten starten und landen. Sicher ist: Durch alternative Antriebe sowie neue Fertigungsmöglichkeiten wie den 3D-Druck sind künftig andere Flugzeugformen nötig und möglich. Die Passagiere blicken nicht mehr durch Fenster, sondern sehen dreidimensionale Außenansichten. 34 FLUG REVUE September 2016 www.flugrevue.de

Die Chancen stehen gut, dass Astronauten innerhalb der kommenden 25 Jahre auf dem Mars landen werden. Dieser Ansicht ist zumindest die US-Raumfahrtbehörde. „Die NASA ist dem Ziel, amerikanische Astronauten zum Mars zu schicken, näher als jemals in ihrer Geschichte“, sagte der NASA-Administrator Charles Bolden im Oktober 2015. Zu diesem Schluss war kurz zuvor auch die Planetary Society bei einem Workshop mit 80 Experten aus Wissenschaft, Regierung und Raumfahrt gekommen. Demnach ist eine Landung auf dem Mars im Jahr 2039 sowohl technisch realistisch als auch finanzierbar. Die gemeinnützige Organisation schlägt vor, die bemannte Tiefenmission in drei Schritte zu unterteilen: In den 2020er Jahren sollen Astronauten in die Nähe des Mondes fliegen, 2033 zum Mars-Orbit und zum Mars-Satelliten Phobos, und 2039 soll schließlich die erste Landung auf dem Mars erfolgen. WERDEN MENSCHEN AUF DEM MARS GELANDET SEIN? Nun könnte nur noch SpaceX-Chef Elon Musk dazwischenkommen: Er plant gemeinsam mit der NASA schon für 2018 die Landung einer unbemannten Dragon-Kapsel auf dem Mars und will ab 2024 auch bemannte Flüge durchführen. Ob dann schon Astronauten auf dem Nachbarplaneten der Erde landen werden oder zunächst nur in seiner Umlaufbahn kreisen, ließ Musk noch offen. Der Milliardär träumt von einer Kolonie auf dem Mars, die Pläne dafür will er im September beim International Astronautical Congress im mexikanischen Guadalajara vorstellen. Und wie Musk bereits bei der Entwicklung einer wiederverwendbaren Trägerrakete beweist, ist ihm einiges zuzutrauen. Auch China will auf dem Mars landen und 2020 mit einem unbemannten Rover beginnen. Menschen auf dem Mars dürften sich im Jahr 2076 um den Abbau von Nickel, Kupfer und Platin kümmern. 2076? WERDEN FLUGZEUGE NOCH VON PILOTEN GESTEUERT? Nach dem Fünfmanncockpit mit Kapitän, Erstem Offizier, Flugingenieur, Navigator und Funker in früheren Zeiten sind wir heute bei nur noch zwei Piloten angekommen. Schwer vorzustellen, dass diese Entwicklung der Personalreduzierung im Cockpit damit endet. Aber in der Luftfahrt geht es um höchste Sicherheit und Redundanz und um das Reagieren auf unvorhersehbare Störungen und Ereignisse. Wird der Copilot als Reserve künftig am Boden sitzen – wie ein Drohnenpilot? Bis zum Jahr 2035 sagt Boeing aktuell noch einen weltweiten Be-

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