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FLUG REVUE 09/2016

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Jubiläum Blick in die

Jubiläum Blick in die Zukunft Mit Mach 5 will das britische Konzept LAPCAT mit 300 Passagieren um die Erde rasen. WIE SCHNELL FLIEGEN WIR IN 60 JAHREN? Nach dem Überschallflug steht der Hyperschallflug vor der Tür. Hier wie dort besteht das Problem, dass man für wenig Tempogewinn überproportional viel Energie aufwenden muss. Nur mit besonders wirtschaftlichen Triebwerken, die auch Umweltschutzaspekte der empfindlichen oberen Atmosphäre berücksichtigen, wird kommerzieller Hyperschallflug denkbar. Die Briten wollen mit ihrem Triebwerkskonzept Scimitar die angesaugte Luft mit Wärmetauschern von 1000 Grad Celsius auf minus 150 Grad kühlen und damit in extremen Höhen auf Langstrecken bis zu 20 000 Kilometer Entfernung ein Reiseflugtempo von Mach 5 erreichen. Über besiedelten Gebieten wäre das Konzeptflugzeug LAPCAT A2 für 300 Passagiere aus Lärmschutzgründen aber immer nur mit Unterschalltempo unterwegs. LAP- CAT A2 soll außerdem das wiedereintrittsfähige Schwesterflugzeug Skylon als Startplattform ins All bekommen. Die langfristigen LAPCAT-Studien für den Schnellflug der ferneren Zukunft werden zur Hälfte von der EU gefördert. WERDEN DROHNEN ZUM ALLTAG GEHÖREN? Drohnen gehören schon heute zum Alltag und werden sich weltweit sehr stark verbreiten. Besonders im Bereich Kommunikation und Überwachung und im Expressfrachtverkehr setzen sich Drohnen durch. Sie werden automatisch fliegen und sich mit künstlicher Intelligenz untereinander koordinieren. Wann sich auch manntragende Drohnen, etwa als Taxi oder Krankenwagen, durchsetzen, hängt vor allem von der Verfügbarkeit besserer Energiespeicher ab. Die heutigen Akkumulatoren sind für viele Fluganforderungen noch deutlich zu schwer und zu teuer und speichern im Vergleich zu Kerosin zu wenig Energie pro Volumen. Mit, durchaus denkbaren, besseren Energiespeichern oder einer Energieübertragung aus der Ferne per „Strahl“ wäre dieses Problem gelöst. FLIEGT DIE BOEING 737 IMMER NOCH? Mit Sicherheit fliegt die Boeing 737 in 60 Jahren noch. Die neueste Generation 737 MAX wird ab 2017 ausgeliefert und dann mindestens 15 bis 20 Jahre lang gebaut werden. Die technisch sichere und wirtschaftliche Lebensdauer einer 737 liegt bei mindestens 40 Jahren. So fliegen noch heute Boeing 737-200 aus den siebziger Jahren. Unter Druck kommen könnten die Zweistrahler und die Kollegen anderer Fabrikate ihrer Altersklasse am ehesten durch künftig immer weiter verschärfte Emissionsstandards, etwa bei Lärm und Schadstoffausstoß, die nur noch die dafür neu entwickelten Flugzeuge schaffen. FR Fotos: Boeing, Swiss Post, Reaction Engines 38 FLUG REVUE September 2016 www.flugrevue.de

Verfügbarkeit zählt. Innovative Lösungen für die militärische Luftfahrt. Wir gratulieren der FLUG REVUE zum 60-jährigen Jubiläum. www.flugrevue.de www.dornier228.com

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