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FLUG REVUE 11/2016

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News ZIVIL- UND MILITÄRLUFTFAHRT Foto: Rimowa ERSTES GANZMETALL-VERKEHRSFLUGZEUG Neue Junkers F 13 von Rimowa fliegt Seit September hat die erste von den Rimowa Flugzeugwerken neu gebaute Junkers F 13 in Dübendorf ihre Flugerprobung aufgenommen. Das 1919 entwickelte erste Ganzmetall-Verkehrsflugzeug der Welt soll nach der bis Jahresende erhofften Schweizer Zulassung für je 2,2 Mio. Euro in Kleinserie angeboten werden. Hauptzielgruppe sind amerikanische Sammler. Die neue F 13 nutzt aus Ersatzteil- und Zuverlässigkeitsgründen abweichend einen PW985-Wasp-Junior-Sternmotor mit 450 PS. Neu sind außerdem ein gebremstes Hauptfahrwerk und ein Spornrad, damit die F 13 mit harten Pisten besser zurechtkommt. Wesentliche Herstellungspartner des Sechssitzers sind Kaelin Aero Technologies aus dem Schwarzwald, MSW Aviation, Naef Flugmotoren, AeroFEM und die JU-AIR. Für die nächste EAA Convention in Oshkosh und die Messe AERO in Friedrichshafen sind bereits F 13-Auftritte angekündigt. Indien unterschreibt endlich für Rafale Anderthalb Jahre nach der Ankündigung von Präsident Modi hat Indien den Vertrag für 36 Rafale unterzeichnet. Die formelle Zeremonie mit den Verteidigungsministern Le Drian und Parrikar fand am 23. September in Neu-Delhi statt. Das Abkommen hat einen Wert von etwa 7,75 Milliarden Euro inklusive Unterstützungsleistungen und Bewaffnung. Neben 28 Einsitzern werden acht Doppelsitzer direkt von Dassault geliefert. Bei der Auswahl der Rafale im Jahr 2012 war geplant, insgesamt 126 der Kampfjets zu beschaffen und die Produktion nach Indien zu verlagern. Foto: Rolls-Royce Schadhafte Turbinenschaufeln Beim Trent-1000-Triebwerk der Boeing 787 muss der britische Hersteller Rolls-Royce Teile austauschen. Zwischen Februar und August war es in der Dreamliner-Flotte der japanischen Fluggesellschaft ANA zu drei Zwischenfällen gekommen, bei denen die Motoren überhitzten. Ende August ordnete ANA eine Inspektion ihrer Boeing 787 an, weshalb zahlreiche Flüge ausfallen. Die Probleme liegen nach Angaben von Rolls-Royce im Bereich der Mitteldruckturbine, wo Schaufeln nicht die erwartete Lebensdauer aufwiesen. Zunächst sollen die offenbar frühzeitig korrodierten Turbinenschaufeln durch neue ersetzt werden. Anfang 2017 will Rolls-Royce dann Schaufeln mit einem verbesserten Design einführen. 8 FLUG REVUE November 2016 www.flugrevue.de

Foto: Lufthansa LH-Joint-Venture mit Air China Alle ihre Flüge zwischen Europa und China bieten die Star-Alliance-Mitglieder Air China und der Lufthansa-Konzern ab Sommer 2017 gemeinsam an. Das Mitte September in Peking unterzeichnete kommerzielle Joint Venture umfasst auch die Töchter Austrian und Swiss und soll künftig noch zu weitergehender Kooperation bei Tarifen, Vielfliegerprogrammen und Firmenkundenangeboten führen. Kürzester Linienflug In acht Minuten über den Bodensee: Die österreichische Fluggesellschaft People’s Viennaline nimmt zum Winterflugplan die Strecke Altenrhein – Friedrichshafen in ihr Angebot auf. Von dort aus wird die neue Destination Köln/Bonn angeflogen. Zum Einsatz kommt ein geleaster Kurzstreckenjet vom Typ Embraer 145 mit 50 Sitzen. Geflogen wird zweimal täglich. Foto: People’s Viennaline WTO rügt EU- Subventionspraxis Unerlaubte Subventionen der EU im zivilen Flugzeugbau hat die Welthandelsorganisation WTO Ende September in einem Schiedsgerichtsspruch bemängelt. In dem von Boeing angestrengten Verfahren ging es insbesondere um sogenannte Launch Aids der EU und einzelner EU-Staaten für Airbus, etwa bei den Programmen A380 und A350. Die Zahlungen in Höhe von 22 Mrd. Dollar verstießen gegen die WTO-Regeln. Schlimmstenfalls drohen der EU nach der WTO-Rüge amerikanische Strafzölle. Die EU darf gegen die Entscheidung aber noch Berufung einlegen und klagt ihrerseits bei der WTO gegen die USA, denen die Europäer ebenfalls unfaire Subventionspraktiken, hier zugunsten von Boeing, vorwerfen. „Wir haben den richtigen Weg in den europäischen Markt eingeschlagen.“ DFS-Chef Prof. Klaus-Dieter Scheurle zum neuen Auftrag am Flughafen Edinburgh Phantom II: letzter Einsatz als Drohne Ein Einsatz als Luftziel für eine F-35 war am 17. August über Edwards die letzte un - bemannte Mission der für die US Air Force zu QF-4-Drohnen umgebauten Phantom II. Die letzten einsatzfähigen US-Jäger aus der Ära des Vietnamkriegs werden bei der 82 nd Aerial Targets Squadron in Holloman bis Jahresende von QF-16-Drohnen auf Basis der F-16 abgelöst. Auf der Schwesterbasis Tyndall fliegt die QF-16 bereits. Die auf automatische Steuerung vom Boden umgebauten Phantom-Drohnen wurden mehrfach wie derverwendet und konnten auch noch bemannt geflogen werden. In Tyndall wurde etwa eine Phantom-Drohne pro Monat „verbraucht“, in Holloman waren es vier im Jahr. 1000. Pilot der „Dragon Lady“ Auf der Beale AFB in Kalifornien hat der 1000. Pilot seine Umschulung auf die Lockheed Martin U-2 abgeschlossen. Major J. J. flog zuvor die C-130 Hercules und bewarb sich wie etwa 40 andere Flugzeugführer jährlich für den Einsatz auf dem legendären Höhenaufklärer. Voraussetzung für das Auswahlverfahren sind unter anderem 1200 Flugstunden. Rund 20 Piloten werden momentan pro Jahr auf der U-2 ausgebildet. Das Schulungsprogramm dauert neun Monate und umfasst 40 Flüge auf der U-2 und der T-38 Talon. Foto: USAF Foto: USAF Im Netz FLUG Revue-Newsletter unter www.flugrevue.de/newsletter www.flugrevue.de FLUG REVUE November 2016 9

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