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FLUG REVUE 12/2015

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Zivilluftfahrt Neuer

Zivilluftfahrt Neuer Jumbo bei Korean Air Flughafen und Check-in in Seoul sind auf sehr große Flugzeuge eingestellt. größten Luftfrachtairlines. Im Passagierverkehr ist sie weltweit die Nummer 13. „Wir haben unsere Flotte verdoppelt, aber unsere Ziele vervierfacht“, berichtet Korean-Manager Park Jae Yun bei einem FLUG-REVUE-Besuch der Korean- Verwaltungszentrale in Seoul, Mitte Oktober, stolz. Alleine in den vergangenen zwölf Monaten sei die Passagiernachfrage um 14 Prozent gestiegen. Der Gesamtmarkt Korea wachse jährlich um zehn Prozent und erwarte für das Jahr 2015 rund 34 Millionen Passagiere. Bis 2018 rechnet Korea wegen der dann hier stattfindenden Winterolympiade mit nochmaligen Wachstumsschüben. Deshalb wird der moderne Drehkreuzflughafen Seoul-Incheon bereits durch ein zweites Terminal in seiner Kapazität verdoppelt. Nach den jetzt auszuliefernden, sehr großen Jets sind bei Korean Air in den Jahren 2019 bis 2025 vor allem Lieferungen mittelgroßer Flugzeuge geplant, darunter 51 Boeing 737 MAX 8, 50 Airbus A321neo und drei Boeing 777- 300ER. Die ersten beiden Boeing 747-8 pendeln zurzeit zwischen Seoul und Frankfurt sowie nach Singapur. Mit den nächsten Jumbo-Auslieferungen im November folgen die Ziele San Francisco und Hongkong. Die Airbus A380 bedienen dann im Winter unter anderem die Route nach Sydney täglich. ERST WENIGE PASSAGIERE KOMMEN AUS EUROPA „Die First Class wird sicher bleiben“, sagt der Manager zum heutigen Dreiklassenangebot an Bord. Höchstens eine zusätzliche Klasse, die Economy Plus, als Ergänzung der schon vergleichsweise Jede Minisuite der Business Class hat einen Zugang zum Gang. Selbst wenn der Sitznachbar tief schläft, kommt man jederzeit zur Toilette. 26 FLUG REVUE DEZEMBER 2015 www.flugrevue.de

Korean Air betreibt 129 Passagierflugzeuge, darunter zwölf 747-400 und zwei 747-8I. Fotos: Hunt/AirTeamImages, Tek/airteamimages, FR/Steinke (3) Der koreanische Regierungsjumbo „10001“gehört Korean Air und wird von deren Piloten gesteuert. Ein künftiger Wechsel auf die 747-8I gilt als möglich. Ankommende Passagiere des Frankfurt- Fluges in Seoul-Incheon. komfortablen Economy Class hält er noch für denkbar. Erst 58 000 Deutsche fliegen im Jahr mit Korean Air von Deutschland nach Korea, dagegen kommen 228 000 Gäste pro Jahr aus Korea, vor allem Geschäftsleute, mit der Airline nach Deutschland. Um die Nachfrage aus Europa anzukurbeln, will Korean Air durch Stopover-Programme mit kostenlosen Hotelübernachtungen in Seoul ihren auswärtigen Passagieren das Umsteigen in der Hauptstadt versüßen und extreme Langstrecken, etwa aus Europa nach Australien oder Neuseeland, durch die Pause entschärfen. In Europa zielt man stark auf Individualreisende. Dabei werden auch die aktuelle Popmusik aus Korea („K-Pop“) und die Einkaufsmöglichkeiten in Seoul beworben. In der modebegeisterten Zehn-Millionen-Stadt und ihrem Umland lebt fast die Hälfte der Bevölkerung (Süd-)Koreas. Im restlichen Asien, vor allem in China und Japan, sowie in Nahost wirbt Korean dagegen stärker um Medizintouristen und um Kunden von Schönheitsoperationen. Nach den zehn bestellten und jetzt noch acht nach Korea auszuliefernden Boeing 747-8 Intercontinental könnte mittelfristig noch ein weiteres Exemplar hinzukommen: Als Ersatz für ihren 747-400-VIP-Jumbo – das Präsidentenflugzeug stammt aus dem Bestand von Korean Air und wird auch von deren Piloten gesteuert – liebäugele die koreanische Regierung mit der Bestellung einer weiteren Boeing 747-8, heißt es in Seoul. FR www.flugrevue.de FLUG REVUE DEZEMBER 2015 27

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