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FLUG REVUE 12/2015

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Zivilluftfahrt Erster

Zivilluftfahrt Erster europäischer Betreiber Finnair erhält die A350 XWB Die skandinavische Fluggesellschaft will mit ihrer Airbus- A350-Flotte, die 19 Flugzeuge umfassen wird, bis 2020 ihren Umsatz auf den Strecken nach Asien verdoppeln. Auch wenn die Premieren- A350-900 für Finnair als erstem europäischen Betreiber die Seriennummer MSN018 trägt, so war sie doch gerade erst die siebte A350 XWB, die Airbus seit Dezember 2014 ausgeliefert hat. Die feierliche Übergabe bei Die Winglets reduzieren den Widerstand und machen das Flugzeug sparsamer. Am 7. Oktober startete die erste A350 in Toulouse zum Flug nach Helsinki-Vantaa. Im Airbus Delivery Center in Toulouse übernahm Finnair ihre erste A350-900. Daumen hoch: die Crew des Überführungsflugs des neuen Finnair-Langstreckenjets. 30 FLUG REVUE DEZEMBER 2015 www.flugrevue.de

strahlendem Sonnenschein fand am 7. Oktober in Toulouse statt, und bis Ende 2015 will der Hersteller auf jeden Fall noch die 15. A350 ausgeliefert haben. Finnair erhält davon noch vier weitere, geleast von GECAS, außerdem gehen weitere A350 an den Erstkunden Qatar Airways, der im Oktober vier Exemplare betrieb. Bei Vietnam Airlines (bisher zwei) bekommt die A350-Flotte ebenfalls Zuwachs. Auch TAM aus Brasilien erhält noch Ende 2015 ihre erste A350. Die wird zunächst mit der aktuellen TAM-Lackierung mit rotem Leitwerk ausgeliefert, obwohl ab Anfang 2016 die aus der LAN-Gruppe und TAM entstandene LATAM unter der neuen gemeinsamen Marke auftreten wird. Zum Zeitpunkt der Erstauslieferung an Finnair hatte Airbus für die A350 783 Festbestellungen von 41 Airlines und Leasinggesellschaften. „Dieses Flugzeug wird uns auf die nächste Ebene bringen. Wir sind sehr stolz, die A350 als erste europäische Gesellschaft zu betreiben“, so Finnairs Hauptgeschäftsführer (CEO) Pekka Vauramo. ASIENGESCHÄFT IST LUKRATIV Bis zum Jahr 2020 will Finnair mit den 19 bestellten A350 ihr lukratives Geschäft mit Asienflügen verdoppeln. Dabei setzt Finnair seit Längerem auf eine reine Airbus-Flotte. Sie wird die verbliebenen sieben A340-300 im Laufe des kommenden Jahres ausmustern und A350-900ULR für Singapore Die A350-900ULR ist für ultralange Strecken konzipiert. Sie verfügt zwar über gleich große Tanks wie die normale A350-900, aber dank eines neuen Kraftstoffsystems steigt die Treibstoffkapazität auf 165000 Liter. Das MTOW beträgt 280 Tonnen. Der Antrieb, zwei Rolls-Royce Trent XWB, bleibt unverändert. Erster Kunde für die neue Version ist Singapore Airlines. Die Fluggesellschaft hatte 63 Exemplare der A350-900 bestellt, von denen ab 2018 sieben als A350-900ULR ausgeliefert werden. Sie sollen auf der Strecke Singapur – New York zum Einsatz kommen. Inzwischen hat die Fluglinie vier weitere A350-900 geordert. Das Kennzeichen des neuen Twinjets ist von der finnischen und der EU-Flagge umrahmt. Finnairs CEO Pekka Vauramo ist stolz, dass er zu den frühen A350-Betreibern gehört. Fotos: Doumenjou / Airbus, Lancelot / Airbus; Finnair, Andreas Spaeth www.flugrevue.de FLUG REVUE DEZEMBER 2015 31

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