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FLUG REVUE 12/2015

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Militärluftfahrt

Militärluftfahrt Discovery Air fliegt A-4N in Wittmund „Red Air“ zum Günstig-Preis Mit sechs A-4N Skyhawks fliegt die kanadische Firma Discovery Air Defence fünf Jahre lang Zieldarstellung für die Bundeswehr. Das Geld ist gut angelegt, da die Flotte der teuren Eurofighter entlastet wird. 44 FLUG REVUE DEZEMBER 2015 www.flugrevue.de

Discovery Air löste BAE Systems ab und brachte neue A-4N Skyhawk nach Wittmund. Foto: Stefan Petersen Von STEFAN PETERSEN Flugstunden sind teuer, besonders die von so hochgezüchteten Kampfflugzeugen wie dem Eurofighter. Wichtig also, jede so effektiv wie möglich zu gestalten. Doch wenn die Piloten gegeneinander Luftkampf üben, ist das Resultat geteilt: Während die „blaue Seite“ den Jet so einsetzt, wie es auch in der Realität der Fall wäre, muss der Opponent als „Red Air“ die Taktiken und Möglichkeiten der Gegenseite simulieren – für ihn ist damit der Trainingseffekt weitaus geringer. „Hier kommen wir ins Spiel“, sagt Elmar Besold. Der 53-Jährige ist Lead Pilot beim deutschen Ableger von Discovery Air Defence (DA Defence). Die kanadische Firma bietet mit sechs A-4N Skyhawks in Wittmund „Red Air“ für ein Sechstel der Kosten einer Eurofighter-Stunde an. Und nicht nur das: „Wir fliegen fürs Bordkanonenschießen Zieldarstellung mit DO-SK6-Schleppkörpern, werfen DM-18- und DM-38-Übungsbomben auf Truppenübungsplätzen für die Ausbildung der Forward Air Controller und dienen als Radarobjekte für die Schulung von Jägerleitoffizieren sowie als simulierte Ziele für Schiffsbesatzungen der Marine“, so Besold, der in den vergangenen elf Jahren 2000 Flugstunden auf der Skyhawk verbuchen konnte. Davor saß der ehemalige Flugund Waffenlehrer der Luftwaffe 3500 Stunden im Cockpit der F-4F Phantom. „Ebenfalls in Wittmund – das ist hier für mich sozusagen ein Heimspiel.“ 1200 Flugstunden pro Jahr über einen Zeitraum von fünf Jahren sind mit der Bundeswehr vertraglich vereinbart, bei Kosten von insgesamt etwa 44 Millionen Euro. Dafür ist DA Defence bei Bedarf zweimal täglich mit jeweils bis zu sechs Maschinen in der Luft – von www.flugrevue.de FLUG REVUE DEZEMBER 2015 45

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